Schweiz begrüsst Erklärung von Lausanne

Didier Burkhalter
Bundesrat Didier Burkhalter.

Bundesrat Didier Burkhalter.

Bern – Die Schweiz begrüsst die in Lausanne erreichte Einigung über das iranische Atomprogramm. «Dies ist ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit in der Welt, was auch eine Priorität der schweizerischen Aussenpolitik ist», erklärte Bundesrat Didier Burkhalter.

«Jede Massnahme zur Verringerung von Spannungen auf der Welt ist zu begrüssen. Die Einigung, welche die in Lausanne anwesenden Minister erzielt haben, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Deren Umsetzung könnte einen historischen Meilenstein darstellen. Das Verhandlungsergebnis ist eine gute Nachricht für diese Region der Welt und für die Friedensförderung», wurde Bundesrat Burkhalter in einem Communiqué des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zitiert.

Der Schweizer Aussenminister fügte an, diese Verhandlungen in der Schweiz zeigten, dass es möglich sei, selbst in dieser Phase der Spannungen gemeinsame Lösungen zu finden und Brücken zu bilden zwischen Positionen, die zu Beginn sehr weit auseinander liegen.

Noch weitere Schritte nötig
Das EDA schreibt weiter, die gemeinsame Deklaration unterstreiche, dass in dieser Angelegenheit nur der Weg der Diplomatie eine dauerhafte Lösung herbeiführen könne. Trotz des in Lausanne erreichten Ergebnisses müssten noch weitere wichtige Schritte gemacht werden. Die Schweiz bietet für die diplomatischen Bemühungen weiterhin ihre guten Dienste an und sei bereit, die weiteren Verhandlungen über die Umsetzung der gemeinsamen Absichten zu unterstützen.

Die Bereinigung der Differenzen trage zu mehr Frieden, Sicherheit und Stabilität im Mittleren Osten bei. Sie zeige, dass eine nachhaltige Lösung für komplexe internationale Auseinandersetzungen nur auf dem Weg der Diplomatie erreicht werden könne. Die Schweiz habe diesen Ansatz stets vertreten und fordere die Parteien nun auf, der in Lausanne ausgedrückten gemeinsamen Absicht Taten folgen zu lassen. (awp/mc/ps)

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