Schweizer Bauindex Q3: Stagnation auf hohem Niveau

Bau
(Foto: Jürgen Fälchle - Fotolia.com)

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Zürich – Der Bauindex verzeichnet erstmals seit dem 4. Quartal 2012 einen leichten Rückgang. Im 3. Quartal liegt der Index 0.5% unter dem Vorquartal, jedoch noch immer 1.3% über dem Vorjahresquartal. Die geringfügige Abschwächung auf hohem Niveau resultiert aus einer leicht rückläufigen Dynamik bei der Indexkomponente Tiefbau, welche im Vergleich zum Vorquartal 2.3% eingebüsst hat, wie die Grossbank Credit Suisse am Donnerstag mitteilt. 

Auf der anderen Seite konnte der Hochbau, getrieben von Zuwächsen beim Wirtschaftsbau, im Vergleich zum Vorquartal um 1.4% zulegen. Die Impulse im Wirtschaftsbau dürften vor dem Hintergrund verhaltener Investitionsneigung in der Industrie sowie wachsender Ungleichgewichte bei den kommerziellen Flächen kaum Bestand haben. Solide Auftragseingänge im Hoch- wie auch im Tiefbau sprechen allerdings gegen eine stärkere Konsolidierung.

Erfolgreiches 2014 in Aussicht
Das Jahr 2014 dürfte insgesamt – getragen von vollen Auftragsbüchern und einem erneuten Zinsrückgang – ein sehr erfolgreiches Jahr für die Baubranche werden. Abwärtsrisiken sind hauptsächlich ein wieder steigendes Zinsniveau und ein Rückgang der Zuwanderung durch die Masseneinwanderungsinitiative. Letzteres dürfte nebst der Wohnungsnachfrage auch die Konjunktur und damit alle Segmente des Hoch- und Tiefbaus treffen. Vor 2015/16 dürften diese Faktoren aber kaum einen relevanten Einfluss auf die Umsätze im Bauhauptgewerbe haben. (Credit Suisse/mc/ps)

 

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