Schweizer Rheinhäfen mit markant höherem Güterumschlag

Schweizer Rheinhäfen mit markant höherem Güterumschlag
Rheinhäfen

(Foto: Schweizerische Rheinhäfen)

Basel – Der Gesamt-Umschlag der Schweizerischen Rheinhäfen ist im ersten Halbjahr 2012 gegenüber der Vergleichsperiode 2011 um fast 35% gestiegen. Das positive Ergebnis ist in erster Linie den deutlich gestiegenen Importen von Mineralölprodukten und Kohle sowie einer Verdoppelung im Verkehr mit Baustoffen zuzuschreiben, wie die Schweizer Rheinhäfen mitteilen. Deutlich ansteigend war auch der Containerverkehr.

3,7 Mio Tonnen Güter wurden im ersten Halbjahr 2012 in den Schweizerischen Rheinhäfen umgeschlagen; gegenüber den 2.75 Mio Tonnen im ersten Semester des Vorjahres 2011 entspricht dies einer Steigerung um 34,65 %. Zwar ist beim Vergleich mit dem Vorjahr in Betracht zu ziehen, dass das erste Semester 2011 aussergewöhnlich schwierig gewesen war: die Hochwasserperiode zu Jahresbeginn, die Havarie vor der Loreley mit fast einem Monat Stillstand auf dem Rhein im Januar/Februar und die Niederwasserperiode ab Anfang März. Aber auch der Vergleich mit dem aussagekräftigeren ersten Halbjahr 2010 (3,08 Mio Tonnen) zeigt eine klare Aufwärtstendenz.

In fast allen relevanten Gütersparten sind im ersten Semester 2012 Zuwächse festzustellen. Dies gilt vor allem für den nominell stärksten Bereich der Mineralölerzeugnisse, aber auch für den Bereich „Steine, Erden, Baustoffe“ mit einer Verdoppelung des Importverkehrs. (Rheinhäfen/mc/pg)

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