Seco schätzt Produktionsausfall während striktem Lockdown auf 25%

Rezession
(Pixabay)

Bern – Die Produktionsausfälle in der Schweiz während der Periode des strikten Lockdowns wegen der Corona-Pandemie belaufen sich laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) im April auf rund 25 Prozent. Dies entspricht 21 bis 30 Milliarden Franken. Das Seco bestätigte auf Anfrage einen „NZZ“-Bericht vom Montag.

Das Seco hat die konkreten Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Schweizer Volkswirtschaft untersucht. Die Konjunkturspezialisten passten laut der Meldung der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom Montag ihre Prognosen an. Die Experten schätzten anhand vom Ausmass der Kurzarbeit, der Umsätze und Exporte sowie der Ergebnisse von Umfragen, wie stark die Wirtschaftsleistung in den einzelnen Sektoren im April beeinträchtigt war.

Gemäss der Gewichtung der Sektoren mit ihrem Anteil am Bruttoinlandprodukt des Jahrs 2017 ergibt sich ein Ausfall zwischen 20 bis 28 Prozent der unter normalen Umständen zu erwartenden Wirtschaftsleistung. Der Produktionsausfall für das Gesamtjahr – falls es zu keinem weiteren Lockdown komme – wird mit 30 bis 80 Milliarden Franken angegeben. (awp/mc/pg)

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