Seilbahnen im Winter 2013/14 mit weniger Gästen und Umsatz

Seilbahnen

Bern – In der Wintersaison 2013/14 mussten die Schweizer Seilbahnen einen leichten Rückgang beim Umsatz und Presonentransport hinnehmen. Gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Seilbahnen 3,2 Prozent weniger Gäste. Und der Verkehrsumsatz ist um 1,8 Prozent tiefer ausgefallen. Insbesondere die aussergewöhnlich milden Temperaturen und die vielen Föhnstürme hatten ein besseres Resultat verhindert, heisst es in der Medienmitteilung der Seilbahnen Schweiz (SBS) von Mittwoch.

Das Saison-Monitoring von Seilbahnen Schweiz (SBS) weist für den Winter 2013/14 sowohl bei den Gästezahlen (- 3,2 Prozent Ersteintritte) als auch beim Transportumsatz (- 1,8 Prozent) einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr aus.
Witterungseinflüsse bemerkenswert
Es war insbesondere wettermässig kein einfacher Winter für die Bergbahnbranche. Auf einen guten Saisonstart folgte auf der Alpennordseite eine lange sehr milde Periode mit aussergewöhnlich vielen Stürmen. Im Unterland schneite es kaum und es kam nie wirklich Winterstimmung auf. Die Alpensüdseite dagegen erhielt sehr viel Schnee, zuweilen so viel, dass Skigebiete deswegen zeitweise geschlossen werden mussten. Gegen Saisonende hin zog es dank hervorragenden Verhältnissen nochmals erfreulich viele Menschen in die Berge; der Einbruch der Vormonate konnten dadurch aber nicht ganz wettgemacht werden.  Die Witterungseinflüsse zeigen sich auch bei den Zahlen nach Regionen. Während alle Regionen nördlich der Alpen unter dem Vorjahresniveau liegen, konnte das Tessin als einzige Region zulegen; der Südkanton profitierte letztlich vom vielen Schnee. Überdurchschnittlich grosse Einbussen mussten insbesondere die Regionen mit durchschnittlich tiefer gelegenen Skigebieten hinnehmen, so die Ostschweiz, die Freiburger und die Waadtländer Alpen.(sbs/mc/cs)
Seilbahnen Schweiz

 

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