Sensirion erhöht Ausblick und erwartet mehr Umsatz

Marc von Waldkirch
Sensirion-CEO Marc von Waldkirch. (Foto: Sensirion)

Stäfa – Der Sensorenhersteller Sensirion blickt optimistischer in die Zukunft. Aufgrund der starken Nachfrage in der ersten Jahreshälfte wird der Ausblick für das Gesamtjahr erhöht. Zudem gab es Eckdaten für die Geschäftsentwicklung im ersten Semester.

Entsprechend der breiten und starken Erholung von der Covid-19-Pandemie im ersten Halbjahr in allen Endmärkten dürfte im ersten Halbjahr ein Umsatz von etwa 144 Millionen Franken erzielt worden sein. Das sei ein Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum (114 Millionen) von rund 26 Prozent. Die EBITDA-Marge lag in den tiefen Dreissigern, hiess es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Wie vorgesehen habe das coronabezogene Einmalgeschäft mit Beatmungsgeräten etwa 17 Millionen Franken beigetragen. Hier werde nun eine Normalisierung erwartet und keine weiteren Zusatzverkäufe in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt interpretiert Sensirion die Nachfragesteigerung nach seinen Sensorlösungen einerseits als Zeichen einer überdurchschnittlichen Erholung, andererseits als Aufbau von Lagerbeständen. Zudem kamen eine Reihe von neuen Produkten im Bereich der Umweltsensorik auf den Markt.

Ausblick angehoben
Nach diesem offenbar sehr erfolgreichen ersten Halbjahr passt das Unternehmen seinen Jahresausblick an. Nun werde für 2021 etwa 15 Prozent mehr Umsatz im Vergleich zur bisherigen Prognose von 226 bis 245 Millionen Franken erwartet. Die Bruttomarge dürfte in den hohen Fünfzigern und die EBITDA-Marge in den hohen Zwanzigern liegen.

Allerdings blieben die Unsicherheiten auch in der zweiten Jahreshälfte bestehen, hiess es abschliessend. Derzeit sei unklar, wie lange die herausfordernde Situation in der Lieferkette und damit die Lagereffekte anhalten werden.

Die Halbjahresresultate sowie weitere Details legt Sensirion am 25. August vor. (awp/mc/ps)

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