SGS verkauft Petroleum Services Corporation für 335 Mio Dollar

SGS verkauft Petroleum Services Corporation für 335 Mio Dollar
SGS-CEO Frankie Ng. (Foto: SGS)

Genf – Der Warenprüfkonzern SGS trennt sich in den USA von der Petroleum Service Corporation (PSC). Neuer Eigentümer wird die Aurora Capital Partners, die die Gesellschaft für 335 Millionen US-Dollar übernimmt, wie SGS am Montag mitteilte.

Der Verkauf erfolge im Rahmen der am Investorentag 2018 angekündigten Portfolioüberprüfung, hiess es weiter. Er stelle einen wichtigen Meilenstein in der Umsetzung der damals präsentierten Strategie dar.

Seit 2004 im Besitz von SGS
Bei der PSC handelt es sich gemäss den Angaben um das grösste Unternehmen in den USA, das Produktumschlag- und Standortlogistikdienstleistungen für den petrochemischen, Raffinerie-, Midstream- und Seetransport-Endmarkt anbietet.

SGS war seit 2004 im Besitz von PSC. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Baton Rouge im Bundesstaat Louisiana erzielte 2018 einen Jahresumsatz von rund 300 Millionen US-Dollar und beschäftigt 3’500 Mitarbeiter.

Analysten begrüssen Verkauf
In Analystenkreisen wird der Verkauf begrüsst. Es handle sich um eine gute Nachricht, da das Geschäft von PSC die Margen von SGS verwässert habe, schreibt beispielsweise die Bank Vontobel in einem Kommentar.

Ähnlich klingt es auch bei der Zürcher Kantonalbank. Der Verkauf sei strategiekonform. „Auch bei Gegenwind aus einer sich verlangsamenden Weltkonjunktur dürfte der Konzern weiterhin ein gutes Wachstumstempo beibehalten“, schreibt Analyst Daniel Bürki.

Von Ratingseite her bestätigt die ZKB ihr bisheriges „Übergewichten“. Von Vontobel gibt es erneut ein „Hold“. Das Kursziel belässt die Bank bei 2’300 Franken. Die UBS bleibt bei „Neutral“ (Preisziel: 2’500 Franken), da der Schritt „im Einklang mit den Markterwartungen“ stehe. (awp/mc/pg)

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