Sika verstärkt Präsenz in Südosteuropa

Jan Jenisch
Jan Jenisch, ehemaliger Sika-CEO. (Foto: Sika)

Sika-CEO Jan Jenisch. (Foto: Sika)

Baar – Sika baut die Präsenz in Südosteuropa weiter aus. Mit einem neuen Werk in Serbien und mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in Bosnien-Herzegowina schafft Sika die Grundlagen für weiteres nachhaltiges Wachstum, wie das weltweit tätige Spezialitätenchemie-Unternehmen am Freitag in einer Mitteilung schreibt.

Paul Schuler, Leiter Region EMEA von Sika, hebt die Bedeutung der neuen Projekte hervor: „Das neue Mörtelwerk in Serbien und die Gründung einer neuen Tochtergesellschaft in Bosnien-Herzegowina legen die Basis für ein beschleunigtes Wachstum von Sika in den Balkanstaaten. Sika Serbien wird sich zur Produktionsdrehscheibe für Mörtelprodukte entwickeln. Die neue Tochtergesellschaft in Bosnien-Herzegowina wird weiteres Potential erschliessen, damit wir unser Geschäftsvolumen in diesem Markt über die nächsten drei bis vier Jahre verdoppeln können.“

Serbien, Bosnien-Herzegowina und die Nachbarstaaten sind vielversprechende Märkte für Sika. Die Wirtschaft in der Region erholt sich von der Krise im Jahr 2012 und dürfte gemäss Weltbank 2014 um 1,9% und 2015 um 2,6% wachsen.

Lokale Produktion verbessert Wettbewerbsposition
Sika ist führend im Bereich Betonzusatzmittel und baut das Geschäft im Bauchemiemarkt in Südosteuropa weiter aus. Mit dem Umzug auf ein grösseres Gelände in Simanovci, in der Nähe von Belgrad, verfügt die Gesellschaft nebst der bestehenden Betonzusatzmittelproduktion neu auch über ein Mörtelwerk. Die erweiterte lokal produzierte Produktpalette wird es Sika ermöglichen, die Bedürfnisse der Bauindustrie besser zu bedienen sowie die Produktions- und Logistikkosten zu senken. Mit einem prognostizierten jährlichen Wachstum von 9% bietet der Mörtelmarkt in Serbien gutes Potenzial für den Ausbau von Sika’s Wettberbsposition im Markt.

Mit der jüngst erfolgten Neugründung einer Tochtergesellschaft im benachbarten Bosnien-Herzegowina (Sarajewo), schafft Sika eine eigene Vertriebs- und Produktionsbasis, und kann so den Markt direkt bedienen.

Sika am Bau der längsten Brücke Serbiens beteiligt
Sowohl Serbien als auch Bosnien-Herzegowina bauen ihre Infrastruktur weiter aus, davon profitiert die Bauindustrie. Ein Beispiel ist der paneuropäische Korridor 10: dieses Autobahnprojekt wird Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Mazedonien und Griechenland miteinander verbinden.

Sika Serbien liefert hochqualitative Betonsysteme für den Bau der Beska-Brücke, Teil des paneuropäischen Korridors zwischen Novi Sad und Belgrad. Mit einer Länge von über zwei Kilometern ist sie die längste Brückenkonstruktion Serbiens. (Sika/mc/ps)

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