Stabile Gästezahlen in der Hotellerie im November

Hotellerie
(Foto: Alain D. Boillat)

(Foto: Alain D. Boillat)

Neuenburg – Die Schweizer Hotellerie hatte im November 2014 1,9 Millionen Logiernächte zu verzeichnen, was einem stabilen Resultat gegen dem Vorjahreswert entspricht. Dies geht aus den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) für die Schweizer Hotellerie hervor. Insgesamt 870’000 Logiernächte gingen auf das Konto der inländischen Gäste. Dies entspricht einem Rückgang von 0,8 Prozent. Die Gäste aus dem Ausland generierten 990’000 Logiernächte, was eine Zunahme von 0,7 Prozent bedeutet.

Von Januar bis November 2014 kumulierte sich die Zahl der Logiernächte auf 33,3 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme von 0,5 Prozent (+158’000 Logiernächte) gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die Gäste aus dem Ausland verzeichneten 18,5 Millionen Logiernächte und damit eine Steigerung um 0,6 Prozent. Mit insgesamt 14,8 Millionen Logiernächten wies die inländische Nachfrage einen Anstieg von 0,3 Prozent auf.

Deutlich gestiegene Nachfrage in Asien
Weniger Gäste kamen im November aus Europa (-3,1%). Frankreich verbuchte ein Minus von 9600 Logiernächten (-10,8%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Es folgen Italien mit einer Abnahme von 4900 Logiernächten und Deutschland (-3500). Russland verbuchte ebenfalls ein Minus von 1900 Logiernächten.

Bei den Gästen aus Asien resultierte ein Zuwachs um 21’000 Logiernächte oder +12,8%. China (ohne Hongkong) legte um 11’000 Logiernächte (+24,3%) zu und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer auf. Es folgen die Golfstaaten mit einem Logiernächteplus von 5800 Einheiten (+31,0%) und Indien (+2400 / +16,4%). Die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent erhöhte sich um 5700 Logiernächte (+5,1%). Mit 2200 zusätzlichen Logiernächten (+20,5%) verzeichnete Brasilien die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents.

Logiernächtezunahme in der Mehrheit der Tourismusregionen
Sieben der dreizehn Tourismusregionen verbuchten im November 2014 gegenüber November 2013 eine Logiernächtezunahme. Die Region Zürich verzeichnete mit einem Zuwachs von 13’000 Logiernächten (+3,1%) die deutlichste Zunahme in absoluten Zahlen. Es folgen die Region Luzern / Vierwaldstättersee und die Ostschweiz. Demgegenüber verzeichnete Graubünden mit einem Minus von 15’000 Logiernächten (-14,3%) den deutlichsten absoluten Rückgang. Das Tessin registrierte eine Abnahme um 10’000 Logiernächte (-11,2%) und die Region Bern ein Minus von 2400 Einheiten (-2,0%). (BFS/mc/pg)

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