Stabile Mehrheit für Covid-Gesetz und Pflege-Initiative

Abstimmung
(Adobe Stock)

Bern – Wäre am 7. November abgestimmt worden, hätte die Stimmbevölkerung das Covid-Gesetz und die Pflege-Initiative angenommen. Die Justiz-Initiative wäre abgelehnt worden. Dies zeigt die zweite Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG SSR zu den Abstimmungsvorlagen vom 28. November.

Zwei Wochen vor den eidgenössischen Wahlen verfügt das Covid-Gesetz weiterhin über eine stabile Mehrheit. Gemäss der 2. SRG-Umfrage im Auftrag der SRG SSR würde das Gesetz mit 61 Prozent angenommen, 38 Prozent hätten dagegen gestimmt. Die Zustimmung bleibt also hoch, seit der ersten Umfrage vom 9. Oktober konnte das Nein-Lager nur um zwei Prozent zulegen.

Die Pflege-Initiative hätte am 7. November einen Ja-Anteil von 67 Prozent erzielt, 27 Prozent waren dagegen. Im Vergleich zur ersten SRG-Umfrage am 9. Oktober zeigt sich der für Initiativen übliche Nein-Trend. Die Ja-Seite hat 11 Prozent verloren und die Ablehnung erhöhte sich von 15 auf 27 Prozent. Dennoch hat die Pflege-Initiative nach wie vor gute Chancen.

Hingegen ist die Zustimmung zur Justiz-Initiative eingebrochen. Laut SRG-Umfrage wollen 50 Prozent der Befragten die Vorlage ablehnen, 41 Prozent sind dafür. 9 Prozent haben sich zum Befragungszeitpunkt noch keine Meinung gebildet. Der Trend für den 28. November gehe aber eindeutig Richtung Nein. (mc/pg)

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