Transocean erzielt im Q4 weniger Umsatz

Steven Newman

Steven Newman, CEO Transocean.

Zug – Transocean hat im vierten Quartal 2013 weniger umgesetzt als im Vorquartal. Die Erlöse kamen bei 2,33 Mrd USD nach 2,56 Mrd im Vorquartal zu liegen. Diesen Rückgang führte das Unternehmen in einer Mitteilung vom späten Mittwochabend zum grössten Teil auf eine tiefere Flottenauslastung zurück. Bei stabilen Kosten von 1,88 Mrd ging der EBIT damit um fast die Hälfte auf 407 Mio USD zurück. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn nach Minderheiten von 233 Mio USD (Q3 546 Mio).

Auf das ganze Jahr 2013 gesehen schaffte der in Zug domizilierte Marktführer in der Vermietung von Bohranlagen und Erdölplattformen den Sprung in die Gewinnzone: Nach Minderheiten beträgt der Überschuss 1,41 Mrd nach einem Vorjahresverlust von 219 Mio.

Jahresumsatz um 3,1% auf 9,48 Mrd USD gesteigert
Der Jahresumsatz verbesserte sich um 3,1% auf 9,48 Mrd USD. Dabei stieg der Umsatz aus Bohrkontrakten um 3,4% auf 9,07 Mrd. Demgegenüber summierten sich die Ausgaben auf insgesamt 7,19 Mrd und kamen damit 4,3% unter dem Vorjahr zu liegen. Der EBIT nahm in der Folge um 41% auf 2,22 Mrd zu und unter dem Strich resultierte ein Gewinn nach Minderheiten von 1,41 Mrd USD nach einem Verlust in der entsprechenden Vorjahresperiode von 219 Mio.

Mit den Jahreszahlen hat Transocean die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) beim Umsatz getroffen, beim EBIT und Reingewinn knapp verfehlt. Diese rechneten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 9’474 Mio, einen EBIT von 2’375 Mio und einem Reingewinn nach Minderheiten von 1’469 Mio

Flottenerneuerung macht Fortschritte
Im Geschäftsjahr 2014 will das Management Investitionen in Höhe von rund 2,6 Mrd USD tätigen. Zudem wird eine durchschnittliche Umsatzeffizienquote der Flotte von rund 94%, operative Kosten zwischen 5,2 Mrd bis 5,4 Mrd USD sowie eine Jahressteuerrate zwischen 18% und 21% in Aussicht gestellt.

Bei den Flottenerneuerung macht Transocean weiter vorwärts. Man habe Jurong Shipyard in Singapur einem Auftrag zum Bau von zwei neuen Ultratiefsee-Bohrschiffe für insgesamt 1,24 Mrd USD erteilt, heisst es in einer weiteren Mitteilung von Transocean. (awp/mc/ps)

 

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