Uhrenexporte legen im Februar nominal um 19,7% zu

Uhrmacher

Biel – Die Schweizer Uhrenexporte sind im Februar 2012 gegenüber dem Vorjahr weiterhin stark gewachsen. Sie legten laut Statistik der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) nominal um 19,7% auf 1,64 Mrd CHF, real waren es +21,5%. Im Januar waren die Raten bei nominal +15,5% bzw. real +13,2% gelegen.

Das Wachstum der Armbanduhren war im Februar bei 20% auf 1,53 Mrd CHF, dasjenige der übrigen Produkte bei knapp 16% auf 0,11 Mrd. Der Trend sei im Februar weiter sehr fest gewesen, und der ungünstige Basiseffekt habe sich kaum ausgewirkt, teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FHS) am Donnerstag mit.

31% mehr Golduhren exportiert
Die beste Performance zeigten den Angaben zufolge die Golduhren, deren Exporte um 31% auf 525,6 Mio CHF zunahmen. Den grössten Anteil machen aber weiterhin die Stahluhren aus mit 570,3 Mio (+13%), auf dem dritten Platz liegen die Gold-Stahl-Uhren mit 285,6 Mio (+21%). Rund 58% der Uhrenexporte gehen in lediglich sechs Länder, wobei Hong Kong mit 388 Mio CHF (+58%) mit Abstand das wichtigste ist. Dahinter folgen die USA mit 162 Mio (+9,4%) und China mit 148 Mio (+39%).

Hochpreisige Uhren gefragt

Vor allem die teuren Uhren fanden grossen Absatz. Das teuerste Segment (Exportpreis von über 3’000 CHF) wuchs um fast 27% und damit deutlich schneller als die übrigen Segmente. Uhren, die unter 200 CHF exportiert wurden, verzeichneten lediglich ein Plus von 5,1%. (awp/mc/ps)

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