Uhrenexporte steigen im August um 16,4 Prozent

Uhrmacher

Schweizer Uhrmacherkunst im Ausland weiterhin stark gefragt.

Biel – Die Schweizer Uhrenexporte sind im August erneut gewachsen, wenn auch nicht mehr ganz so stark wie im Vormonat. Die Ausfuhren stiegen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat nominal um 16,4% auf 1,30 Mrd CHF, real waren es +14,5%, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FHS) mitteilte. Im Juli waren die Ausfuhren nominal um 21,2% respektive real um 22,7% angestiegen.

Trotz der hohen Vorjahresbasis seien die Uhrenexporte auch im Monat August deutlich gestiegen und nach acht Monaten liege das Wachstum im Durchschnitt immer noch nahe an der 20%-Marke, schreibt der Verband weiter. In den acht Monaten von Januar bis August zogen die Uhrenexporte laut FHS um 19,2% auf 11,70 Mrd CHF an; real betrug das Wachstum 21,7%.

Anzahl exportierter Uhren steigt auf 2,15 Millionen
Der höchste wertmässige Anstieg wurde beim Export von bimetallischen Uhren erzielt, während Golduhren einen leichten Aufwärtstrend gezeigt hätten. Die Anzahl der exportierten Uhren wuchs insgesamt – getragen vom Exportwachstum mit Stahluhren – um knapp 20% auf 2,15 Mio.

Preissegment 500 bis 3000 Franken wächst um über 30 Prozent
Nach Preiskategorien sind die Exporte mit Uhren im Preis von 200 CHF und weniger (wertmässig) um rund 20% gestiegen. Etwas stärker wuchs der Absatz mit Uhren in der Kategorie 200 bis 500 CHF und im Preissegment 500 bis 3’000 CHF übertraf das Wachstum gar die 30%-Marke. Dagegen fielen die Ausfuhren mit Uhren im Wert (Exportpreis) von über 3’000 CHF etwas zurück. Der wertmässige Anstieg in dieser Kategorie betrug rund 10%.

Starker Aufwärtstrend in den wichtigsten Absatzmärkten
Die wichtigsten Absatzmärkte für die Schweizer Uhrenindustrie zeigten im August gemäss dem FHS einen starken Aufwärtstrend. So stiegen die Exporte nach Hong Kong um nominal 18% auf 271 Mio, in die USA um 22% auf 127 Mio und nach China gar um über 44% auf 111 Mio. In Europa zeigte sich ein gemischtes Bild: Während die Exporte nach Deutschland (+10%) oder Italien (+44%) zum Teil stark zunahmen, gingen sie nach Frankreich (-6,1%) zurück. (awp/mc/pg)

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