Umsätze eingebrochen: Schwieriger Start ins Baujahr 2015

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(Foto: Pixabay)

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Zürich – Die Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe sind im ersten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahresquartal stark geschrumpft. Schlecht entwickelt hat sich insbesondere der Wohnungsbau, wie aus der neusten Quartalsstatistik des Schweizer Baumeisterverbandes hervorgeht.

Die Geschäftslage im Baugewerbe verschlechtert sich seit einigen Quartalen. Im ersten Quartal 2015 sind die Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal um 12.0% auf 3.4 Mrd. gesunken. Im Wohnungsbau  beträgt das Minus gar 18.1%. Allerdings war das erste Quartal 2014, welches als Vergleich dient, infolge der ausgesprochen milden Witterung auch ausserordentlich stark. Die Umsätze liegen nun wieder in etwa auf dem Niveau von 2013.

Gründe für den Rückgang sind unter anderem rückläufige Baubewilligungen im Wohnungsbau im letzten Jahr sowie ein gewisser Spardruck in einigen Kantonen, welcher die Investitionstätigkeit hemmt, so der SBV in einer Mitteilung. Die Frankenstärke hingegen hat vorerst kaum Auswirkungen auf  die Bautätigkeit. Sie macht sich allenfalls beim Auftragseingang in geringem Masse bemerkbar.

Schwieriges Baujahr 2015
Für 2015 rechnet der SBV daher mit einer rückläufigen Bautätigkeit. Vor allem der Wohnungsbau dürfte betroffen sein. Ein eigentlicher Einbruch wird jedoch nicht erwartet – mit Ausnahme der  Tourismusgebiete, wo die Auswirkungen des Zeitwohnungsartikels  empfindliche Einbussen bringen werden. Insgesamt ist der Auftragsbestand aber nach wie vor zufriedenstellend und die Planungstätigkeit bleibt auf relativ hohem Niveau. Gerade im  Mietwohnungsbereich ist die Nachfrage der Investoren nach Projekten aufgrund der derzeitigen Negativzinsen nach wie vor gut. (SBV/mc/pg)

SBV

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