US-Bericht: Mitschuld von Transocean an Golf-Ölpest

Steven Newman

Transocean-CEO Steven Newman (Mitte).

Washington – Ein US-Bericht sieht eine Mitschuld des Schweizer Ölplattformbetreibers Transocean an der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko im vergangenen Jahr. In einer seit dem Wochenende im Internet verfügbaren Einschätzung der US-Küstenwache werden mehrfache Versäumnisse und Fehler aufgelistet, die zu der Katastrophe beigetragen hätten.

Der Bericht, der in endgültiger Form bis zum 27. Juli 2011 fertig gestellt sein soll, nennt Wartungsmängel, Umgehung von automatischen Sicherheitssystemen, das Fehlen von Notfall-Ausbildungen für Mitarbeiter. Bei einer Explosion auf der BP-Plattform «Deepwater Horizon» waren am 20. April 2010 elf Menschen getötet worden. Die anschließende Ölpest verseuchte riesige Küstenabschnitte. Die Transocean-Aktie verlor am Montag im US-Handel (18.15 Uhr MESZ) rund 2%. Bereits am Gründonnerstag, dem letzten Handelstag in der Schweiz, war das Papier unter Druck, nachdem BP eine Milliardenklage gegen Transocean eingereicht hatte.

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