Presse: Nestlé-Instant-Nudeln in Indien mit neuen Problemen

Nestlé Instant Maggi Nudeln Indien

Indisches Instant-Nudeln-Sortiment von Nestlé. (Bild: Nestlé)

Vevey – Nestlé hat offenbar erneut Probleme mit seinen Maggi Instant-Nudeln in Indien. Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) vom Freitag haben Lebensmittelinspektoren im Bundesstaat Uttar Pradesh eine Klage gegen den Nahrungsmittelkonzern eingereicht und werfen dem Unternehmen unzulängliche Produktionsmethoden vor. In Proben der Instant-Nudeln seien zu hohe Asche-Anteile gefunden worden. Laut Nestlé seien die Bestandteile unbedenklich und würden bei der Oxidation von Calcium und Kalium entstehen, heisst es weiter.

Das Unternehmen betont in einem Statement gegenüber AWP, dass Maggi Nudeln für den Verzehr immer sicher gewesen seien und sind. Man habe von den Medienberichten über die Schritte der bundesstaatlichen Food Safety & Drug Administration (FDA) Kenntnis genommen, sei aber selbst von Behördenseite nicht kontaktiert worden. Den Medienberichten zufolge seien die Instant-Nudeln nach einem Testverfahren für «Makkaroni Produkte» getestet worden, schreibt Nestlé. Dies führe zu falschen Ergebnissen. Zusammen mit anderen Herstellern habe man darum gebeten, andere Standards festzulegen, um Verwirrungen bei den Behörden und den Konsumenten zu verhindern.

Im vergangenen Jahr hatte in Indien der Nudelskandal um angeblich zu hohe Bleiwerte den Lebensmittelkonzern belastet. Dabei konnte sich Nestlé vor Gericht gegen die indische Lebensmittelbehörde Food Safety and Standards Authority of India (FSSAI) durchsetzen. Die Produkte werden erst seit vergangenem November wieder verkauft. (awp/mc/upd/ps)

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