Zur Rose wächst 2019 markant

Zur Rose wächst 2019 markant
Zur Rose-Hauptsitz in Frauenfeld. (Foto: Zur Rose Group)

Frauenfeld – Die Versandapotheke Zur Rose ist im Geschäftsjahr 2019 kräftig gewachsen. Zum Wachstum trugen neben Übernahmen hauptsächlich Deutschland, aber auch der Heimmarkt Schweiz und das Segment „International“ bei.

Der Nettoumsatz stieg um 12,4 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. Unter Berücksichtigung der Übernahme von Medpex lag das Wachstum gar bei 30 Prozent, wie die Versandapotheke am Mittwoch mitteilte. Medpex soll nach der Herauslösung des Versandgeschäfts voll konsolidiert werden.

Starkes Plus in Deutschland
In mittlerweile klar grössten Markt Deutschland erhöhten sich die Erträge in Lokalwährungen und inklusive Medpex um gut 50 Prozent auf 976 Millionen Euro. Im Rahmen der Integration von apo-rot seien verschiedene Aktivitäten per Ende 2019 am Standort Heerlen wie geplant gebündelt worden. Die Synergien würden sich ab 2020 positiv auswirken, heisst es.

Im Heimmarkt Schweiz nahm der Umsatz um 5,2 Prozent auf 554 Millionen zu. Das grössere Ärztegeschäft (B2B) wuchs mit einem Umsatzplus von 7,6 Prozent dabei schneller als das Geschäft mit Endkonsumenten. Im laufenden Jahr soll die Zusammenarbeit mit der Migros-Tochter Medbase weiter intensiviert und sollen zusätzliche Shop-in-Shop-Apotheken eröffnet werden.

In Segment „International“, das unter anderem das Marktplatzgeschäft in Spanien und Frankreich umfasst, stieg der Umsatz um 48 Prozent auf 39 Millionen Franken.

Zielsetzung bestätigt
Mit den Zahlen hat Zur Rose die im Vorfeld gehegten Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Gemäss AWP-Konsens waren diese für die Gruppe von einem Umsatz exklusive Medpex von 1,35 Milliarden ausgegangen. Für Deutschland wurden 761 Millionen, für die Schweiz 552 Millionen und für das Segment International 40 Millionen erwartet.

Bezüglich der Gewinnentwicklung werde 2019 weiterhin eine EBITDA-Marge von 0 bis -1% erwartet, wobei das Ergebnis „am unteren Ende“ der kommunizierten Spanne ausfallen dürfte, schreibt Zur Rose: Weiter in Kraft bleiben die Mittelfristziele bis 2022. Demnach will die Gruppe einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Franken erzielen, was gegenüber 2018 eine Verdopplung bedeuten würde. Die EBITDA-Marge soll 5 bis 6 Prozent erreichen.

Die definitiven Zahlen für 2019 wird Zur Rose am 19. März veröffentlichen. (awp/mc/ps)

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