CSS investiert ins Digital Health Startup «Flow Neuroscience»

Flow Neuroscience
(Bild: zvg)

Luzern – Die CSS investiert im Rahmen einer A-Runde ins Startup «Flow Neuroscience». Das Medtech-Unternehmen verfolgt einen neuen Ansatz, um klinische Depressionen zu behandeln: eine nicht-medikamentöse Therapie mit Headset zur Gehirnstimulation, die mit einer App zur Verhaltensintervention kombiniert wird.

Der Krankenversicherer CSS investiert weiter in digitale Startups. Nach Investitionen in Pregnolia und OnlineDoctor erfolgt das dritte Investment ins Medizintechnik-Unternehmen Flow Neuroscience. Als Co-Leadinvestor beteiligte sich die CSS im Rahmen der A-Runde am Startup.

Innovativer Ansatz zur Behandlung klinischer Depressionen
Flow Neuroscience beschreitet in der Behandlung von klinischen Depressionen neue Wege. Die Kombinationstherapie besteht aus einem Headset zur Gehirnstimulation, die mit einer App zur Verhaltenstherapie gekoppelt ist. Zum Einsatz kommt eine Technologie («transkranielle Gleichstromstimulation»), die dem Gros der Patientinnen und Patienten bis anhin nicht zur Verfügung stand. Es handelt sich dabei um ein nicht-invasives, schmerzfreies und sicheres Verfahren zur Elektrostimulation des Gehirns. Die Therapie ist die einzig medizinisch zugelassene dieser Art in Europa.

Nicht-medikamentöse Therapie ist breit einsetzbar
Die Kombinationstherapie wurden von klinischen Psychologen und Neurowissenschaftlern entwickelt. Deren Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Betroffene können Depressionen unter Anleitung zu Hause oder in Begleitung einer Fachperson behandeln. Die Kombinationstherapie kommt ohne Medikamente aus. Sie kann jedoch auch in eine pharmazeutische Behandlung integriert werden. Der Einsatz von Medikamenten lässt sich dadurch allenfalls reduzieren. Die klinische Evidenz der eingesetz-ten Technologie wurde durch mehrere Studien belegt. (CSS/mc/pg)

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