Helvetia: Adresta wird ein eigenständiges Startup

Helvetia: Adresta wird ein eigenständiges Startup
Das Gründerteam von Adresta: Mathew Chittazhathu, Leonie Flückiger und Nicolas Borgeaud (v.l.). (Foto: Helvetia)

St. Gallen – Helvetia Versicherungen gründet das Startup Adresta aus. Das im Rahmen des Helvetia Kickbox Programms gestartete Jungunternehmen macht alle wichtigen Stationen einer Uhr für Hersteller, Händler und Käufer auf einer Blockchain zugänglich. Damit werden Fälschungen und Diebesgüter ausgeschlossen sowie die Transparenz auf dem Uhrenmarkt erhöht.

Helvetia Versicherung hat im Rahmen der Strategie helvetia 20.20 ein Corporate-Incubator-Programm etabliert. Ziel ist es, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen. Mit Adresta wird nun ein weiteres Startup aus diesem Programm in die Eigenständigkeit überführt. Adresta hat sich zum Ziel gesetzt, den Lebenszyklus von Luxusuhren zu digitalisieren. Dabei werden alle wichtigen Stationen einer Uhr anhand der Blockchain-Technologie digital für Hersteller, Händler und Käufer zur Verfügung gestellt. Vor allem bei Secondhandkäufern bestehen oftmals Unsicherheiten über die Originalität sowie Herkunft einer Uhr. Adresta sorgt hier für Sicherheit und Vertrauen. Jede Uhr, deren Hersteller Partner von Adresta ist, kann zweifelsfrei identifiziert und als Original verifiziert werden. Gleichzeitig werden Fälschungen und Diebesgüter auf dem Uhrenmarkt erkannt und von diesem ausgeschlossen.

Alle Beteiligten profitieren von erhöhter Transparenz
Nicht nur die Käufer von Uhren profitieren von Adresta, die neue Technologie bietet Vorteile für alle Beteiligten: Für den Hersteller ermöglicht es eine verbesserte Einschätzung der Umsatz- und Absatzplanung. Ebenfalls können Fehler bei der Herstellung von spezifischen Modellen erkannt und schneller behoben werden. Versicherungen hingegen haben einen vereinfachten Zugang zur Herkunft und Spezifikation einer teuren Luxusuhr. Diese Vorteile haben bereits den ersten Uhrenhersteller überzeugt und Adresta konnte mit Czapek & Cie den ersten Kunden gewinnen.

Entwickelt bei Helvetia
Im Rahmen des Helvetia Kickbox Programms reichte der Helvetia Mitarbeiter Michal Behr gemeinsam mit weiteren Teammitgliedern die Idee zu Adresta ein. Anschliessend wurde das Konzept von den späteren Gründern Mathew Chittazhathu und Nicolas Borgeaud sowie dem ursprünglichen Team ausgearbeitet. Zusammen mit den ETH Juniors entwickelte das Team eine erste technische Lösung. Leonie Flückiger, die Projektleiterin seitens ETH Juniors, stiess später als CTO zum Gründerteam dazu. «Die interne Förderung von neuen Geschäftsideen stärkt auch die Innovationskraft von Helvetia und ist Teil einer umfassenden Zusammenarbeit mit Start-ups und Jungunternehmen. Dadurch kann Helvetia, das Kerngeschäft weiterentwickeln, neue Geschäftsmodelle erschliessen und gezielt Innovationen nutzen», sagt Martin Tschopp, Leiter Unternehmensentwicklung der Helvetia Gruppe. (Helvetia/mc/ps)

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