Kickstart 2021: Finalisten des diesjährigen Innovationsprogramms stehen fest

Kickstart 2021: Finalisten des diesjährigen Innovationsprogramms stehen fest
Final selection days Kickstart 2021. (Bild: Kickstart)

Zürich – Für das Programm 2021 hat Kickstart 51 wachstumsstarke Startups und Intrapreneurship-Teams ausgewählt, die neben der Schweiz aus insgesamt 20 Ländern stammen. Kickstart ermöglicht es Entscheidungsträger*innen im Innovationsbereich zusammen mit Scaleups neue Lösungen für hoch komplexe Probleme der heutigen Zeit anzugehen. Die Themen reichen von der Verbesserung der Gesundheitsvorsorge über Konnektivität und Risikoprävention bis hin zur Neuinterpretation von Events im Zeitalter des „Social Distancing“.

Im sechsten Jahr ist Kickstart zu einer der grössten europäischen Innovationsplattformen geworden, die eine Brücke zwischen Startups, Unternehmen, Städten, Stiftungen und Universitäten schlägt, um Partnerschaften und tiefgreifende technologische Innovationen voranzutreiben. Seit 2015 hat Kickstart mehr als 200 Startups unterstützt sowie über 170 Deals in Form von Kooperationen in über 40 Ländern ermöglicht. Die von Kickstart ausgewählten Startups haben in dieser Zeit mehr als 850 Millionen CHF an Investitionen eingesammelt.

Kickstart unterstützt Partner bei der Identifizierung von Schlüsselthemen und Möglichkeiten für Open Innovation. Eine bestimmte Anzahl der besten nationalen und internationalen Startups und Scaleups wird jedes Jahr ausgewählt, um an einem zehnwöchigen Programm teilzunehmen. Das Programm ermöglicht gemeinsame Innovationspartnerschaften sowie kommerzielle Deals mit Kickstart-Partnern, führenden Organisationen und Unternehmen wie AXA, Coop, Migros, Swisscom, die Mobiliar, ETH Zürich, Stadt Zürich, PostFinance, Credit Suisse, Sanitas, Kanton Waadt, MAVA-Stiftung und anderen. „Innovation ohne Silodenken ist nach wie vor ein wichtiger Aspekt bei der Zusammenarbeit zwischen Scaleups und Organisationen, um sinnvolle kommerzielle Deals zu erzielen. Dieses Jahr haben wir über 70 globale Hubs beauftragt, Scaleups zu nominieren, die in der Schweiz und darüber hinaus vermarktet werden können. Unsere Finalisten haben über 400 Millionen CHF an Fördermitteln erhalten, was für das schweizerische und europäische Innovationsökosystem grossartig ist“, berichtet Katka Letzing, Co-Founder und CEO von Kickstart Innovation. Zudem begrüsst Kickstart neue Partner für das laufende Programm, darunter Sanitas, CSS Insurance und Switzerland Global Enterprise. Darüber hinaus baut Kickstart seine Präsenz in der Romandie zusammen mit Impact Hub Lausanne und Impact Hub Genf aus.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchlaufen einen strengen Auswahlprozess, der Alignment-Workshops, eine Partner-Safari und Pitches mit den Unternehmen und Ökosystem-Experten umfasst. In diesem Jahr wählten über 200 Jurorinnen und Juroren die Teilnehmer für die Endphase des Programms aus, wobei die Themen Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Vordergrund standen – entlang der Bereiche EdTech & New Work, FinTech & InsurTech, Food & Retail Tech, HealthTech, Smart City & Technology sowie Intrapreneurship.

Zu den Vorreitern unter den Scaleups, die den Weg für eine Kreislaufwirtschaft ebnen, gehört das Food & RetailTech-Startup Kern Tec, ein B2B-Produzent und Verarbeiter von Obstsamen von Kirschen, Aprikosen, Pflaumen etc. Aus diesen Rohmaterialien werden durch sorgfältiges Upcycling hochwertige Produkte wie neue Backzutaten bis hin zu nachhaltigen Kosmetikölen hergestellt. Zukunftsweisend für nachhaltige Lebensmittelproduktion ist auch Acqua Cultured Foods, eine auf Pilzen basierende Alternative zu Meeresfrüchten.

Mit der zunehmenden Urbanisierung der Welt wird davon ausgegangen, dass bis 2050 etwa 65 % der Weltbevölkerung in Städten leben werden. Die Erfassung zeitnaher, relevanter und umsetzbarer Daten über die urbane Umgebung ist entscheidend für das Funktionieren der Städte. Im Bereich Smart City & Technology beschäftigen sich die Startups Univrses und RUNWITHIT Synthetics mit dem Aufbau einer autonomeren Zukunft. Sie setzen Künstliche Intelligenz ein, um die Art und Weise, wie die Welt Technologie erlebt, zu verbessern und berechnen die Vernetzung der Zukunft mit Spitzentechnologie.

Die globale digitale Arbeitswelt hat sich drastisch verändert. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und die weltweiten Herausforderungen wie die Klimakrise oder die Corona-Pandemie zu bewältigen, müssen sich Unternehmen auf neue, agilere Organisationsformen einstellen. Das EdTech & New Work Startup Mentessa bietet eine Lösung für innovatives Mentoring und Talententwicklung. Huma, ein HealthTech-Startup, liefert neue Erkenntnisse, die zu spürbaren Verbesserungen bei Diagnose, Behandlung und Prävention führen. Das Team arbeitet mit Wissenschaftlern, Gesundheitsorganisationen, Pharmaunternehmen und Regierungen zusammen, um durch das Sammeln von Gesundheitsdaten in Echtzeit eine bessere Gesundheitsversorgung und -forschung zu ermöglichen.

„Jedes Jahr bringt Kickstart Startups hervor, die in ihrem Bereich führend sind. Die Mobiliar ist seit mehreren Jahren Partner des Programms, das uns die Möglichkeit bietet, potenzielle Lösungen für unternehmerische Herausforderungen in einem Proof-of-Concept-Stadium effizient zu identifizieren und zu testen. Wir freuen uns, mit Innovationsexperten wie Kickstart zusammenzuarbeiten, um unsere internen Innovationsaktivitäten zu unterstützen“, sagt Christoph Hunziker, Head of Innovation bei die Mobiliar.

In diesem Jahr wurden die folgenden 43 Scaleups ausgewählt:

Intrapreneurship fördert den nachhaltigen Kulturwandel in etablierten Unternehmen
Mit Hilfe von Intrapreneurship-Programmen lassen sich sowohl Wachstum als auch Innovation in Organisationen beschleunigen. Dies ist ein idealer Weg, um ein nachhaltiges Ökosystem aufzubauen, das auf Dauer Bestand hat. Es erlaubt Unternehmer*innen, ihre Freiheit beizubehalten, während sie zugleich dafür vergütet werden, die Organisation, mit der sie zusammenarbeiten, voranzubringen.

Acht unternehmensunabhängige Intrapreneurship-Teams werden Teil des Programms 2021 sein, darunter Swisscom, die Mobiliar, Migros und PostFinance. Weitere können zusätzlich bis zur zweiten Auswahlfrist Ende August folgen.

(Kickstart/mc/ps)

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