LEDCity-Beleuchtungslösung wird immer smarter

LEDCity
(Foto: zvg)

Zürich – LEDCity ist ein Zürcher Start-up und erhält für seine energieeffiziente Beleuchtung Unterstützung durch das Bundesamt für Energie und die Klimastiftung Schweiz. Nachdem bereits über 300 Kunden wie der Flughafen Zürich, das Dolder Grand oder die Universität Zürich bedarfsgerecht beleuchtet werden, setzt nun der in Dübendorf ansässige Facility-Service-Anbieter gammaRenax auf die neuste Entwicklung des Startups: Die Beleuchtungslösung Halbautonom+.

Im Schulungsraum der gammaRenax, wo früher das Licht nur entweder ein- oder ausgeschaltet wurde, bietet die Halbautonom+ Lösung nun verschiedene vordefinierte Lichtszenarien. Samuel Stroppel, Projektleiter der Unternehmensentwicklung bei gammaRenax, erklärt die LEDCity-Beleuchtung: „Die in den Halbautonom+ Leuchtmittel integrierten Lichtsensoren erlauben es uns die Lichtstärke stufenlos und lokal dem Bedarf anzupassen.“ Wenn eine Person also den Schulungsraum betritt, bemerkt die LEDCity-Beleuchtungslösung, wann und wo das künstliche Licht zusätzlich zum natürlichen Licht erforderlich ist. Dies wird durch die Integration eines Radar- und Lichtsensors sowie eines Funkmoduls in jedem einzelnen Leuchtmittel möglich. So können die Leuchtmittel miteinander kommunizieren.

„Die Integration des batterie- und kabellosen Lichtschalters in das Leuchtennetzwerk ermöglicht es uns zwischen Lichtszenarien zu wechseln und die automatisch vorgeschlagene Beleuchtung zu übersteuern und dimmen. Dies erweitert die Einsatzmöglichkeiten in Schulungsräumen enorm“, wie Samuel Stroppel weiter berichtet. Die hohe Leuchteffizienz und die variable Lichtintensität reduzieren den Energieverbrauch deutlich, sodass die LEDCity-Beleuchtung eine rentable und umweltfreundliche Lösung darstellt.

Zukünftig wird Beleuchtung von Gebäuden noch smarter und nachhaltiger
Das im Technopark Zürich beheimatete Team tüftelt stetig weiter an der Optimierung ihrer Produkte und an der Weiterentwicklung einer vollautonomen Lösung, welche nicht mehr initial konfiguriert werden muss. Zukünftig könnten die Leuchten mithilfe ihrer gesammelten Daten beispielsweise autonom einen Ersatz bestellen, wenn ein Leuchtmittel ausfällt oder sogar Sicherheitspersonal unterstützen. (mc/pg)

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