Schweizer Startup Authena in Barcelona unter den Finalisten

Matteo Panzavolta
Matteo Panzavolta, CEO von Authena. (Foto: zvg)

Barcelona – Das Schweizer Startup Authena kämpft weltweit an vorderster Front gegen Produktfälschungen und mangelnde Transparenz bei Lieferketten. Mit Unterstützung von Innosuisse stellt das Startup vom 28. Februar bis 3. März am diesjährigen Mobile World Congress (MWC) in Barcelona aus, wo das Team um CEO Matteo Panzavolta auch gleich für zwei prestigeträchtige Auszeichnungen nominiert ist.

Fälschungen führen jährlich zu Milliardenverlusten bei Unternehmen und haben gravierende Auswirkungen für Mensch und Umwelt. Das Schweizer Startup Authena hat eine weltweit einmalige Lösung entwickelt, um Produkte mit blockchain-basierten Technologien sicher und Lieferketten transparent zu machen. Innerhalb von nur drei Jahren hat sich Authena zur Speerspitze in der internationalen Bekämpfung von Produktfälschungen und Produktumleitungen entwickelt. Für Innosuisse als Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung Grund genug, das ehrgeizige Startup in seiner Teilnahme an der diesjährigen MWC Barcelona zu unterstützen.

MWC Barcelona ist eine der weltweit wichtigsten Veranstaltungen für die Mobilfunk- und Technologiebranche. Hier tauschen sich weltweit führende Unternehmen und digitale Vorreiter über die neuesten Entwicklungen und die Zukunft der Konnektivität aus.

„Wir sind stolz auf das Vertrauen, das uns und unserer Technologie international entgegengebracht wird und danken Innosuisse für die Unterstützung. Wir fühlen uns geehrt, dass wir zudem für zwei prestigeträchtige Awards nominiert wurden“, betont Matteo Panzavolta, CEO von Authena. Sein Unternehmen gehört zu den Finalisten für den „4YFN Award“ und zur engeren Auswahl der GLOMO Awards für „Best Mobile Innovation for the Connected Human“ – dies neben Schwergewichten wie Samsung und Huawei.

Blockchain, elektronische Siegel und direkte Kommunikation
Das Schweizer Startup hat eine blockchain-basierte Technologie zur Nachverfolgung von Lieferketten und zur Erstellung interaktiver end-to-end-Kommunikation zwischen Hersteller und Endnutzer entwickelt. Authena kämpft gegen Produktfälschungen, Parallelimporte und die Umleitung von z.B. pharmazeutischen Produkten. Mit NFC-Transmittern, die als elektronisches Siegel fungieren, können Hersteller die Authentizität ihrer Produkte garantieren. Gleichzeitig können sie in Echtzeit unautorisierte Interaktionen mit ihren Gütern erkennen. Verbraucher können die Echtheit der Produkte mit einem Antippen auf ihrem Smartphone feststellen, indem sie die kostenlose App oder eine direkte NFC-Verbindung nutzen. Dies ist schneller und sicherer als jede auf einem QR-Code basierende Lösung.

Matteo Panzavolta erklärt: „Authena erstellt individuell für jedes Produkt eine digitale Kopie, welche in der Blockchain gespeichert wird und somit nicht manipuliert werden kann. Über die end-to-end-Kommunikation erhalten Hersteller zudem die Möglichkeit, ihr Produkt als Kommunikationsmittel zu nutzen und Informationen via Text, Bilder, Ton oder Video für die Endnutzer bereit zu stellen. Unsere Lösung verhindert Betrug auf allen Ebenen und trägt wesentlich zu einer modernen Gestaltung der Kundeninteraktion bei.“

In vielen Branchen im Einsatz
Weltweit setzen Unternehmen und ganze Branchen zunehmend auf die Dienstleistungen dieses Schweizer Startups, um transparente Lieferketten zu garantieren und Hersteller sowie Konsumenten vor Fälschungen und Umleitungen zu schützen. „Unsere Technologie ist unter anderem bei Wein- und Kosmetikherstellern, Pharmaproduzenten und in der Landwirtschaft erfolgreich im Einsatz. Jedes einzelne Produkt und jede Einheit kann mit der Authena-App von den Nutzern jederzeit geprüft werden. Damit schaffen wir die Möglichkeit, auf detaillierte Informationen zum Produkt zuzugreifen und erstellen die notwendigen Daten zur Weiterentwicklung intelligenter Lieferketten“, unterstreicht Matteo Panzavolta. (mc/pg)

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