Buddy-Watcher will Tauchen mit Wearable sicherer machen

Buddy-Watcher
(Foto: Buddy-Watcher)

Berlin – Taucher, die gemeinsam unter Wasser sind, kennen das Problem: Ehe man es gemerkt hat, ist der Sichtkontakt zum Tauchpartner verloren gegangen. Gerade bei Notfällen kann das kritisch werden, weiss Startup-Gründer Michael Feicht von Buddy-Watcher. Nach einem einschneidenden Erlebnis 2008 in Australien, als er den Tauchpartner aus den Augen verlor, kamen er gemeinsam mit Co-Gründer Eduard Sabelfeld auf eine Idee, wie Taucher unter Wasser in Kontakt bleiben können.

«Wir haben uns erst über Wasser wiedergefunden. Das Gefühl, unter Wasser plötzlich alleine zu sein, hat uns auf die Idee gebracht, eine spezielle technische Lösung zu finden», erinnert sich Michael Feicht. Die Buddy Watcher erleichtern die Kommunikation zwischen Tauchpartnern mittels Vibration durch Ultraschall. Die Technologie wird als typisches Wearable wie eine Armbanduhr direkt am Körper getragen.

Zielgruppe von Buddy-Watcher sind Taucher, Schnorchler oder Freediver
Der Buddy-Watcher ist so konzipiert, dass er auf Knopfdruck Signale an das Partnergerät sendet – und das mittels Ultraschall. „Ultraschall ist unter Wasser die einzige Möglichkeit zur Kommunikation über längere Distanzen. Das Signal selbst erfolgt lautlos, um Fische nicht aufzuschrecken und hat eine Reichweite von bis zu 80 Metern in bis zu 60 Meter Tiefe“, erklärt Eduard Sabelfeld. Die Signale können individualisiert werden oder auf ganze Gruppen ausgedehnt werden. Dies ist auch praktisch für Tauchlehrer. Das Partnergerät zeigt dabei dem anderen Taucher durch Vibration an, dass seine Aufmerksamkeit gefragt wird. Zusätzlich warnt ein Abstandmesser Taucher, wenn sie sich zu weit voneinander zu entfernen. Dadurch beugt Buddy Watcher dem Tauchpartnerverlust vor.

Zielgruppe des Gadgets sind nicht nur Taucher, sondern auch Schnorchler oder Freediver. Den Prototypen haben die beiden Gründer mit Hilfe der Gründerstipendium EXIST entwickelt und bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem die Innovationsprämie Baden-Württemberg. Den Buddy-Watcher haben die beiden speziell für Unterwassersportler aller Niveaus entwickelt. Eine weitere Zielgruppe des Startups sind Kreuzfahrtschiffe bzw. Tauchsafaribetreiber.

Über 170 Fachhändler vertreiben den Buddy-Watcher
Derzeit vertreiben über 170 Fachhändler den Buddy-Watcher – und das weltweit. „2016 haben wir unseren weltweiten Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 300% gesteigert“, sagt Michael Feicht. Jetzt will Buddy-Watcher weiter expandieren. Das Martkpotenzial besteht laut Eduard Sabelfeld aus weltweit rund 9,5 Millionen aktiven Unterwassersportlern, welche die beiden gemeinsam mit der Crowd vom klaren Mehrwert der Buddy-Watcher überzeugen möchten. Am Dienstag um 12.00 Uhr startet auf der marktführenden Crowdinvestingplattform Companisto ein Crowdinvesting: Das Investment soll hauptsächlich für die Weiterentwicklung des Produktes, den Eintritt in den US-amerikanischen sowie für flankierende Marketingaktivitäten zur Bekanntheitssteigerung der Buddy-Wachter eingesetzt werden.

Die Investoren wollen die beiden Gründer nicht nur mit dem Produkt und den vorhandenen Kunden überzeugen – auf den Buddy-Watcher ist ein Patent angemeldet – sondern auch mit dem Markt sowie den bereits bestehenden Vertriebskanälen. „Unsere Motivation als leidenschaftliche Taucher ist es, dass der Buddy-Watcher zur Grundausstattung eines jeden Unterwassersportlers wird, um das Taucherlebnis angenehmer und zugleich sicherer zu machen“, so Michael Fleicht. Gemeinsam mit der Crowd soll dies jetzt möglich werden.

Das Crowdinvesting startet heute um 12 Uhr: www.companisto.com/buddy-watcher

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