Swiss Accelerator: 753 Gesuche eingereicht

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(Photo by Markus Winkler on Unsplash)

Bern – Das Interesse am Swiss Accelerator ist sehr gross. Nach der ersten Phase der Ausschreibung haben insgesamt 753 Schweizer Unternehmen ein Kurzgesuch eingereicht. Der beantragte Förderbeitrag pro Gesuch beträgt durchschnittlich 1,85 Millionen Schweizer Franken. Für die Evaluation der Gesuche hat Innosuisse 50 zusätzliche Expertinnen und Experten rekrutiert.

Im Rahmen dieser Übergangsmassnahme können Startups und KMU direkte finanzielle Förderung für Einzelprojekte mit bedeutendem Innovationspotenzial beantragen. Der Fokus liegt auf fortgeschrittenen Innovationsprojekten, die mit einem hohen Risiko verbunden sind, aber auch grosses Disruptionspotenzial aufweisen.

Die 753 Gesuche sind thematisch wie folgt gegliedert:

Die regionale Verteilung in der Schweiz:

Insgesamt steht für diese Ausschreibung des Swiss Accelerator voraussichtlich ein Förderbudget von 86 Millionen Schweizer Franken zur Verfügung. Als nächster Schritt dürfen rund 100 Unternehmen, die nach der Beurteilung ihres Kurzgesuchs von Innosuisse dazu eingeladen werden, ein vollständiges Gesuch einreichen.

Mit dem Swiss Accelerator hat Innosuisse im April ein kompetitives Förderangebot als Übergangsmassnahme für Horizon Europe lanciert, da Schweizer Start-ups und KMU aktuell keinen Zugang zu den Accelerator Grants des European Innovation Council (EIC) haben.

Expertinnen und Experten für die Evaluation
Für die Evaluation der Gesuche im Rahmen des Swiss Accelerator hat Innosuisse 50 zusätzliche Expertinnen und Experten rekrutiert. Aus den 244 eingegangenen Bewerbungen legte der Innovationsrat im April insgesamt 50 Personen dem Verwaltungsrat von Innosuisse zur Wahl vor.

44 Prozent der gewählten Expertinnen und Experten sind Frauen. 14% sind italienischsprachig, 18% frankofon. Sie bringen alle hohe Business-Kompetenzen in verschiedenen Innovationssektoren mit. Sie haben ihr Mandat am 1. Mai begonnen. (Innosuisse/mc/pg)

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