Visa bringt weltweites Start-up-Programm in die Schweiz

Visa bringt weltweites Start-up-Programm in die Schweiz
(Foto: zvg)

Berlin – Visa startet seine Everywhere Initiative erstmals mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum, um neue digitale Bezahlformen jenseits der Plastikkarte weiter voranzutreiben. Die Initiative ist Teil des Fintech-Programms von Visa. Dieses soll europäischen Fintechs den Zugang zum weltweiten Netzwerk von Visa vereinfachen und beschleunigen, um ihr Geschäft auszubauen und neue Kundenerlebnisse zu schaffen.

Die Teilnehmer können Preisgelder in Gesamthöhe von 50.000 Euro gewinnen. Sie haben ausserdem die Chance, Teil eines Förderprogramms zu werden. Bei diesem unterstützt Visa die Gewinner dabei, neue Lösungen zu pilotieren. Dabei erhalten Start-ups Zugang zu Mentoren aus dem Visa Führungsteam und Technologien, darunter die Visa APIs.

„Wir wollen das Bezahlen im Alltag weiter vereinfachen. Deshalb fördern wir neue Lösungen, die das Konsumentenerlebnis verbessern. Mit Visa‘s Everywhere Initiative engagieren wir uns in der Start-up-Community. Wir freuen uns auf spannende Ideen rund um das Bezahlen und auf die Zusammenarbeit mit neuen Partnern und talentierten Unternehmern. Mithilfe der Visa Developer Platform ermöglichen wir Zugang zu unseren APIs, um Ideen mit uns und unserem Netzwerk weiterzuentwickeln“, sagt Albrecht Kiel, Regional Managing Director Central Europe bei Visa.

Von heute an bis zum 20. August 2018 sind teilnahmeberechtigte Start-ups aus Europa eingeladen, ihre Lösungen für den deutschsprachigen Raum einzureichen. Start-ups können sich für folgende Challenges bewerben:

1.„Daily Customer Experience in Payments Challenge“ – Wie können digitale Technologien die Kundenzufriedenheit beim Bezahlen im Alltag verbessern?

Das Bezahlen muss reibungslos ablaufen. Wenn Konsumenten einkaufen, wollen sie nicht darüber nachdenken, wie und ob Bezahllösungen funktionieren. Sie erwarten, dass diese funktionieren und dabei einfach, schnell und sicher sind. Der Fokus dieser Challenge liegt darauf, das Konsumentenerlebnis in folgenden Anwendungsbereichen zu optimieren:

  • Das Einkaufserlebnis in Offline-, Online- oder Omnichannel-Umgebungen;
  • Das Bezahlen vor, nach und auf Reisen;
  • Kundenerlebnisse im Bereich Banking.

2.„Future Ecosystem for Payments Challenge“ – Wie können künftige Technologien durch Verknüpfung zum digitalen Bezahlen neue Anwendungsfelder für Konsumenten schaffen?

Neue, aber für viele Konsumenten noch nicht alltägliche Technologien wie beispielsweise das Internet of Things (IoT) können durch die Anbindung an digitale Bezahlsysteme die Basis für innovative, massentaugliche Anwendungen sein. Die Challenge zielt darauf ab, existierende Technologiepotenziale weiterzudenken, um gänzlich neue Umgebungen für das Bezahlen zu erschliessen. Diese sollen Konsumentenn einen Mehrwert bieten. Einreichungen können sich zum Beispiel auf das IoT, Smart Cities, Machine-to-Machine-Interaktionen, vernetzte Fahrzeuge oder andere Mobilitätskonzepte beziehen, sind aber nicht auf diese Bereiche beschränkt.

Nach dem Bewerbungsschluss am 20. August 2018 wird Visa bis zu fünf Finalisten aus beiden Kategorien auswählen und die Stellvertreter jedes Unternehmens einladen, die ihre Ideen vor einer Jury präsentieren. Das Finale findet am 19. September 2018 in Frankfurt statt, am darauffolgenden Tag werden die Gewinner bekanntgegeben. (Visa/mc)

Weitere Informationen

Über Visa‘s Everywhere Initiative
Visa‘s Everywhere Initiative ist ein globales Innovationsprogramm, das Start-ups auffordert, geschäftliche Herausforderungen von morgen zu lösen sowie ihre eigenen Angebote weiter zu verbessern und visionäre Lösungen für das Netzwerk von Visa und seine Partner zu entwicklen. 2015 wurde das Programm erstmals in den USA gestartet. Es entwickelte sich schnell zu einem globalen Programm mit mehr als 2.100 teilnehmenden Start-ups, die insgesamt mehr als 2 Milliarden Dollar an Kapital eingesammelt und mehr als 10 Pilotprojekte ins Leben gerufen haben. 131 Finalisten und 36 Gewinner wurden bisher gekürt. Das Programm wird auf fünf Kontinenten in 40 Ländern durchgeführt.

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