Die lange Nacht der kurzen Filme 2017 auf SRF zwei

Kurzfilme
(Copyright: SRF)

Zürich – SRF zwei präsentiert am 22. Dezember ab 23.oo Uhr auf SRF zwei zum fünften Mal «Die lange Nacht der kurzen Filme» – eine vielfältige Auswahl an schweizerischen und internationalen Kurzfilmperlen. Die 19 Werke führen durch heitere, packende und festliche Welten. Durch die Kurzfilmnacht begleitet die Filmredaktorin Cynthia Ringgenberg.

Vorhang auf für eine weitere Ausgabe des Spezialprogramms «Die lange Nacht der kurzen Filme». Es wird gesungen, gefeiert und etwas über die Stränge geschlagen. Die 19 Kurzfilme entführen in heitere, festliche und auch spannungsgeladene Welten. Mit dabei sind der Oscargewinner 2017 «Sing!», Publikumslieblinge von verschiedenen Festivals und neue Schweizer Highlights.

Den Start in die lange Nacht machen sechs heimische Kurzfilme. Zwei knapp dreiminütige Animationsfilme haben dieses Jahr schon einige Schweizer Filmfestivals beglückt: Der quirlige «Kuckuck», der den Vogel wörtlich nimmt, und «Swiss Made», der die hiesige Tourismusbranche gehörig aufs Korn nimmt. Die beiden dokumentarischen Beiträge «Rakijada – Selbstgebrannte Dorfgeschichten» und «Ins Holz» führen uns ins Herz von Serbien an eine Schnapsolympiade und an den Ägerisee, wo alle paar Jahre im Winter Holz geschlagen und nach alter Tradition flössbar gemacht wird. So weit die Distanz der beiden Orte, so ähnlich die Geschichten über urchiges Handwerk und Eigentümlichkeiten. Das Allerwichtigste: Die Wurst darf nicht fehlen. «Köder und Haken» entführt uns noch einmal nach Serbien zu zwei alteingesessenen Fabrikarbeitern, die ihrem Credo «alles mit der Ruhe» treu bleiben. Und zu guter Letzt enden wir im Tunnel. Über die wohl berühmteste Erzählung von Friedrich Dürrenmatt haben sicher schon alle einmal einen Schulaufsatz schreiben müssen.

Internationale Highlights:
«Sing!», der diesjährige Oscargewinner aus Ungarn, spielt 1990 an einer Budapester Schule, überrascht jedoch mit seiner Aktualität. Die zehnjährige Szofie ist neu und möchte unbedingt beim bekannten Schülerchor mitsingen. Doch bald entdeckt sie das dunkle Geheimnis hinter dessen Erfolg. Auch der fünfjährige Niko in «Kapitalistis – Eine belgische Weihnacht» hat eine tiefgreifende Erkenntnis: Der Weihnachtsmann ist ein Kapitalist. Den reichen Kindern bringt er Spiele, den armen Pullover. Im animierten Kurzfilm «Der Weihnachtskuchen» storniert das Pferd die Geschenke beim Weihnachtsmann, weil Cowboy und Indianer den traditionellen «Bûche de Noël» zerstört haben. Und im australischen Kurzfilm «The Spa» erhält ein Pensionär zwar sein bestelltes Sprudelbad, er hat dafür aber keine Verwendung mehr. Wie man sieht: ein regelrechtes Wunsch-Durcheinander.

Die 19 Kurzfilme bieten ein willkommenes Ablenkungsmanöver vom Festtagsvorbereitungsstress. (SRF/mc/pg)

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