Ferienhausreport 2014: Kurzaufenthalte sind stark im Trend

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92 % der Schweizer wollen ihre Winterferien in der Schweiz verbringen. (Foto: dell – Fotolia.com)

Zürich – Der Schweizer Ferienhausspezialist Interhome, der halbjährlich die Buchungstrends der abgeschlossenen und bevorstehenden Saison auswertet, stellt fest, dass die Schweizer Kundschaft immer häufiger auf Kurzaufenthalte setzt. Diese sind in der bevorstehenden Wintersaison um 8 Prozentpunkte angestiegen. Mit 92 % Buchungsanteil bleiben die Schweizer ihrem eigenen Ferienland im kommenden Winter weiterhin sehr treu. Auch im Sommer 2014 waren Inlandbuchungen sehr gefragt und haben um 6 % zugenommen.

Verglichen mit dem Stand der Buchungen per Ende Oktober letzten Jahres, liegen die Reservationen von Interhome Schweiz in der soeben gestarteten Wintersaison 2014/15 ziemlich genau auf Vorjahresniveau. Der neuste Ferienhausreport zeigt dabei keine grösseren Veränderungen, was die Destinationswahl von Herr und Frau Schweizer anbelangt: 92 % verbringen ihre Winterferien am liebsten im eigenen Land. Mit einem Buchungsanteil von weniger als 2 % folgen deutlich abgeschlagen Österreich, Spanien, Frankreich und Italien.

Auf die Regionen unterteilt, belegt mit einem Buchungsanteil von 39 % einmal mehr das Wallis den Spitzenplatz, gefolgt vom Berner Oberland (11 %) und dem Pättigau/ Landwassertal (10 %).

Winter 2014/15: Kürzere Mietdauer, günstigere Wohnung
Interessanter wird der Vorjahresvergleich, was das Reiseverhalten anbelangt: Zwar sind noch immer hohe 77 % der Buchungen zwischen fünf und sieben Nächte lang, jedoch ist bereits jede zehnte Buchung ein Kurzaufenthalt, was einem Anstieg von 8 Prozentpunkten entspricht. Dieser Anteil dürfte sich im Verlauf der Saison noch weiter erhöhen, da Aufenthalte von weniger als vier Nächten tendenziell eher kurzfristiger gebucht werden als die klassischen einwöchigen Ferien.

Für Roger Müller, Länderchef von Interhome Schweiz, ist die erhöhte Kurzaufenthaltsquote eine logische Konsequenz von jahrelangen Bemühungen. „Wir haben das Kundenbedürfnis nach flexibleren Aufenthaltszeiten schon seit längerem erkannt und unsere Eigentümer entsprechend dazu motiviert, ihre Unterkünfte auch für eine kürzere Mietdauer anzubieten“, so Müller.

Drei-Sterne-Objekte am beliebtesten
Die Aufteilung Ferienhaus zu Ferienwohnung liegt wie schon in den Vorjahren angebotsbedingt bei rund 1 zu 8. Auch diesen Winter sind Drei-Sterne-Objekte mit 62 % Anteil mit Abstand am beliebtesten. Die luxuriöseren Vier-und-Fünfsterne-Unterkünfte haben leicht an Beliebtheit eingebüsst und kommen noch auf einen Buchungsanteil von insgesamt 23 % (Vorjahr: 27 %). Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Durchschnittspreis pro Buchung, der mit 1363 CHF rund 23 % tiefer liegt als im letztjährigen Winter, wider.

Sommersaison 2014: Last-Minute-Buchungen um 11 Prozentpunkte gestiegen
In der abgeschlossenen Sommersaison konnte Interhome Schweiz insgesamt ein leichtes Buchungsplus von 1.7 % verzeichnen. Die Schweiz führte als Ferienland auch im vergangenen Sommer die Länderrangliste an. Die Inlandsbuchungen legten um 6 % zu und erreichten zum Saisonende einen Anteil von 60 %. Mit 2 % ebenfalls leicht zulegen konnte Italien, das nun auf 12 % Buchungsanteil kommt und damit Frankreich (11 % Anteil) in der Länderrangliste knapp vom zweiten Platz auf den dritten Platz verweist. Neben Frankreich (-12 %) haben auch Spanien (-10 %) und Kroatien (-8 %) an Buchungen eingebüsst und erreichen noch einen Gesamtanteil von 9 % bzw. 2 %.

Wie der Ferienhausreport schon bei der bevorstehenden Wintersaison zeigt, verweilt auch die Mehrheit der Sommergäste fünf bis sieben Nächte (59 %) oder acht bis 14 Nächte (24 %) in einer Ferienwohnung, wobei der Anteil an Kurzaufenthalten im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls zunahm. Dieser erreicht neu einen Anteil von 13 %. (Interhome/mc/pg)

Interhome Schweiz

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