Golden Globes: „Green Book“ und „Bohemian Rhapsody“ räumen ab

Golden Globes: „Green Book“ und „Bohemian Rhapsody“ räumen ab
Golden Globe für sein Lebenswerk: Jeff Bridges.

Los Angeles – Der Film „Bohemian Rhapsody“ über Queen-Frontmann Freddie Mercury hat den Top-Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Hauptdarsteller Rami Malek wurde zum besten Drama-Darsteller gekürt. In der Komödien-Sparte siegte die Filmbiografie „Green Book“, die auch Nebendarsteller Mahershala Ali und den Drehbuchautoren Preise einbrachte.

Hollywood-Veteranin Glenn Close holte den Golden Globe als beste Schauspielerin in dem Filmdrama „The Wife“. Sie stach unter anderem ihre Kollegin Lady Gaga („A Star Is Born“) aus, die sich mit einem Globe für den besten Song („Shallow“) begnügen musste.

Christian Bale und Olivia Colman beste Schauspieler
Der britische Schauspieler Christian Bale gewann den Globe als bester Komödien-Darsteller für seine Rolle als ehemaliger US-Vizepräsident Dick Cheney in der Politsatire „Vice“. Seine Landsmännin Olivia Colman siegte mit ihrem Königinnen-Auftritt in der Tragikomödie „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“.

Jeff Bridges für Lebenswerk geehrt
Jeff Bridges („The Big Lebowski“, „Crazy Heart“) wurde für seine jahrzehntelange Karriere im Filmgeschäft mit einem Golden Globe für sein Lebenswerk geehrt.

Die seit 1944 vergebenen Golden Globe Awards sind die wichtigsten Filmpreise nach den Oscars. Über die Gewinner entscheidet eine Gruppe von knapp 100 internationalen Journalisten, die seit langem in Hollywood arbeiten. Die Verleihungszeremonie findet traditionell bei einem lockeren Gala-Dinner statt. (mc/ps)

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