Lech-Zürs erfolgreichste Destination im Alpenraum

Lech-Zürs
Events und Attraktionen werden in Lech-Zürs gross geschrieben - wie hier beim Zürser Klangfeuerwerk. (© Lisa Fail / Lech Zürs Tourismus)

Basel – Der österreichische Tourismus dominiert das Ranking des «BAK TOPINDEX», dem internationalen Vergleich der Performance im alpinen Tourismus von BAK Economics, für das Winterhalbjahr 2016. Insgesamt sind 11 österreichische Destinationen unter den Top-15, darunter auch auf allen Podestplätzen.

Das Winter-Ranking wird von der Vorarlberger Destination Lech-Zürs angeführt, welche sich seit 2007 unter den ersten drei Positionen befindet. Die Kombination aus sehr attraktivem Skigebiet und hochwertigem Beherbergungsangebot generiert dort konstant hohe Preise und hervorragend ausgelastete Kapazitäten. Die weiteren Podestplätze gehen mit Tux Finkenberg und der Skiregion Obertauern ebenfalls an Österreich.

Wie bereits im Vorjahr schafft es aus der Schweiz keine Destination in die Top-15 der Wintersaison. Beste Schweizer Destination ist Verbier abgeschlagen auf dem 25. Rang. Besonders in der Wintersaison hat das hohe Preisniveau der Schweiz einen negativen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der Destinationen.

Luzern führt das Ranking im Sommer an
Die Performance unterscheidet sich deutlich zwischen Winter und Sommer. So wird im Sommer die Spitzenposition von einer Schweizer Destination gehalten: Luzern konnte dank ihrer hohen Dichte an Attraktionspunkten, ihrem städtischen Charakter sowie der ausgezeichneten Lage am Vierwaldstättersee die Top-Position im Sommer 2016 abermals verteidigen.

Mit Weggis und Interlaken befinden sich zwei weitere Schweizer Destinationen im Ranking der Top-15 Sommerdestinationen. Im Weggis zeigt sich vor allem die Entwicklung der Hotelübernachtungen als Haupttreiber für den Erfolg. Die Übernachtungszahl von Gästen aus Asien hat sich dort seit 2014 mehr als verdoppelt. Interlaken profitiert insbesondere von seiner ansprechenden Lage und der erfolgversprechenden Kombination «Berge & Seen», was sich auch in der zweithöchsten Sommerattraktivität des Samples ausdrückt.

Trendwende absehbar?
Generell sind die Hotelübernachtungen im Schweizer Alpenraum im Tourismusjahr 2017 um 4.7 Prozent gewachsen. Dieses sehr gute Resultat steht im Kontrast zu 2016, als die Logiernächte noch um 1.9 Prozent zurückgingen. 2016 bildet damit den vorläufigen Tiefpunkt einer längeren Abwärtsbewegung: Im aktuellen «BAK TOPINDEX» 2016, dem internationalen Vergleich der Performance im alpinen Tourismus, büssen die Schweizer Destinationen seit 2007 im Schnitt 21 Plätze im Ranking ein, davon 5 Ränge allein von 2015 auf 2016. Die Erholung im Tourismusjahr 2017 und die sehr gut angelaufene Wintersaison 2018 bringen eine Entlastung für den unter Druck stehenden alpinen Tourismus in der Schweiz. Damit besteht nun die Chance auf eine nachhaltige Trendumkehr. (BAK/mc/pg)

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