Regen löst Sturm auf Reisebüros aus

Regen

Es ist Ende Mai und immer mehr Schweizer haben jetzt genug von Nässe und Kälte.

Zürich – Nässe, Kälte und es wird nicht so rasch besser: Das miserable Wetter sorgt für akutes Reisefieber in der Schweiz. Zur Freude der Reisebüros. Die Kundschaft steht zurzeit Schlange. Ägypten, die Kanarischen Inseln, Mallorca, Griechenland oder die Türkei sind extrem gefragt. Hauptsache weg und in die wärmende Sonne.

Dieses Wetter hält auf Dauer keiner mehr aus. Erst recht nicht nach einem so harten und langen Winter. Es ist Ende Mai und immer mehr Schweizer haben jetzt genug. Es werden spontane Ferien gebucht. Die Reisebüros haben viel zu tun. „Zahlreiche unserer Mitglieder berichten im Moment von einer markant steigenden Nachfrage für ganz kurzfristige Arrangements“, bestätigt Walter Kunz, Geschäftsführer beim Schweizerischen Reisebüro-Verband (SRV).

Gefragt sind, gemäss ersten Einschätzungen von Kunz, vor allem traditionelle Badeferienziele. Inseln wie die Kanaren und Balearen, Griechenland, Zypern oder die Türkei. Für fast alle Kunden gilt: Hauptsache in wärmere Gefilde, wo Sonnenschein garantiert ist. „Als Trenddestination entpuppe sich immer stärker Ägypten“, so Kunz. Nach einem Einbruch der Buchungen ins Land der Pharaonen in den letzten Jahren herrscht offenbar ein Nachholbedarf.

Satte Umsätze für ein gutes Reisejahr
Kunz ist zuversichtlich, dass der massive Kundenverkehr in den Ferienagenturen über das bevorstehende Wochenende hinaus anhalten wird. Denn die kurzfristigen Wetterprognosen für die Schweiz sind miserabel. Regen und sinkende Temperaturen dominieren die Prognosen für die kommenden Tage.

Für die Reisebüros sind solche Umsätze, die als direkte Folge von Schlechtwetterperioden erzielt werden, höchst willkommen. „Die Buchungsfrequenzen der kommenden Wochen werden das Jahresergebnis vieler Betriebe ohnehin wesentlich prägen“, so SRV-Geschäftsführer Walter Kunz. Denn für die Branche stehen die wichtigsten Reiseperioden Sommer und Herbst bevor. Der Start dieser Buchungsphase, so wie in diesem Jahr verursacht durch klimatische Einflüsse, sei in der Regel ein gutes Omen für den weiteren Verlauf des Geschäfts. (SRV/mc/ps)

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