Schweizer Auslandreisen: Warum nicht nach Liechtenstein?

Liechtenstein
Das Wildschloss am Liechtenstein-Weg. (Foto: zvg)

Vaduz – Fernreisen werden in diesem Sommer wahrscheinlich kaum möglich sein. Die Grenzübergänge ins Ausland sind für Ferienreisende bis zum 15. Juni noch geschlossen. Gleichzeitig rufen Schweizer Politiker zu Ferien in der Heimat auf. Wer trotzdem jetzt schon ins Ausland will: Das Fürstentum Liechtenstein weist dank eines bald 100-jährigen Zollvertrags offene Grenzen zum helvetischen Nachbarn auf.

Mit 160 km2 ist Liechtenstein gerade mal so gross wie Appenzell Innerrhoden. «In der Kleinheit liegt auch unsere Stärke», meint Michelle Kranz, Geschäftsführerin von Liechtenstein Marketing. Vor einem Jahr hat sie gemeinsam mit ihrem Team den Liechtenstein-Weg ins Leben gerufen. Ein Weitwanderweg, welcher alle Gemeinden des Fürstentums verbindet. Der 75 Kilometer lange Weg wurde in der Zwischenzeit bereits vom Lonely Planet gekürt. Gespickt mit spannenden Geschichten, Sehenswürdigkeiten, herrlichen Ausblicken und idyllischen Rastplätzen, lädt er ein, das viertkleinste Land Europas kennen zu lernen.

Je nach Sportlevel kann der Liechtenstein-Weg in zwei, drei oder mehr Tagen erkundet werden. Ein Gepäcktransport sorgt für das nötige Extra an Entspannung. Darüber hinaus warten weitere 400 Kilometer ausgebauter Wanderwege darauf, entdeckt zu werden. Die Wege führen durch grüne Auen entlang des Rheins, über spektakuläre Gratwege oder auf aussichtsreiche Gipfel auf bis zu 2600 Meter Höhe.

Wussten Sie, dass…

  • jeden Tag über 10’000 Schweizerinnen und Schweizer nach Liechtenstein zur Arbeit kommen? (Und das bei 38’000 Einwohnern!)
  • Liechtenstein seit 301 Jahren dieselbe Landesgrenze hat?
  • Liechtenstein als einziges Land komplett im Alpenmassiv liegt und zur Hälfte aus Bergen besteht?
  • Liechtenstein eines von zwei «doppelten Binnenländer» weltweit ist? Sprich, von Ländern umschlossen sind, die wiederum keinen Meeranschluss haben. (Das andere ist übrigens Usbekistan)

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