Schweizer trinken immer weniger Wein

Wein

Bern – Im Jahr 2014 sind in der Schweiz 264 Millionen Liter in- und ausländischer Wein konsumiert worden. Das sind 7,5 Millionen Liter oder 2,8 % weniger als im Vorjahr, in welchem der Konsum kurzzeitig angestiegen war, wie das Bundesamt für Landwirtschaft errechnet hat. Damit erreicht der Weinkonsum in der Schweiz ein neues Tief und setzt somit den seit Jahren anhaltenden rückläufigen Trend im vergangenen Jahr fort. Der Konsum von inländischem Wein ging markant zurück und sank, wie schon 2012, unter die Grenze von 100 Millionen Liter.

Der Gesamtkonsum sank 2014 um 2,8 % auf einen neuen Tiefstwert von 264 Millionen Liter. Der Gesamtkonsum ging beim Weisswein um 1,7 %, beim Rotwein gar um 3,3 % zurück. Auffällig ist der Rückgang bei Schweizer Rotweinen um 8,8 %, was zur Folge hatte, dass im Jahr 2014 mehr inländischer Weiss- als Rotwein konsumiert wurde, obwohl seit längerem bei der Produktion das Verhältnis umgekehrt ist. Die genauen Gründe erschliessen sich aus der Datengrundlage nicht. Die Schweizer Ernten 2013 und 2014 sind wetterbedingt jedoch sehr tief ausgefallen, sodass eine Abnahme des Schweizer Weinkonsums zu erwarten war.

Die gleichzeitige Erhöhung des ausländischen Weinkonsums fand beim Weisswein statt, doch dies hat den Konsumverlust beim Schweizer Wein nicht kompensiert. Eine Ausnahme zum abnehmenden Trend des Weinkonsums ist der Schaumwein. Erneut stieg der Konsum im Jahr 2014 an und zwar um +5,2 % auf 17,8 Mio. Liter. (BAFU/mc/pg)

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