«Sternstunde Kunst»: Die Rede – Als Barack Obama Präsident der USA wurde

Sternstunde Kultur
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Zürich – Am 4. November 2008 wurde Barack Obama als erster Afroamerikaner zum Präsidenten der USA gewählt. An diesem historischen Tag hielt er in Chicago eine bewegende Rede, die ihn zum einem grossen politischen Hoffnungsträger des 21. Jahrhunderts machte. Was ist davon übrig? Ein Film von Eduard Erne.

Millionen Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer verfolgten in aller Welt, wie Barack Obama im Grand Park in Chicago vor 250’000 Menschen verkündete: «Change has come to America». Seine Rede war die pathetische Proklamation einer anderen Politik und die Verneigung vor den demokratischen Möglichkeiten seiner Gesellschaft.

Es gilt das gesprochene WortDer Film «Die Rede» von Eduard Erne nimmt die «Victory-Speech» von Chicago beim Wort. Er rekonstruiert ihre Entstehung und den Moment, in dem sie gehalten wurden. Er stellt die Emotionen und Hoffnungen auf den Prüfstand und zieht auf unorthodoxe Weise Bilanz. Denn in diesem Film gilt das gesprochene Wort vom 4. November 2008.

Zeitzeugen reflektieren den historischen Moment und die Politik, die daraus folgte: Der Bürgerrechtler Jesse Jackson verfolgte die Rede mit Tränen in den Augen vor Ort. Adam Frankel hat im Team der Redenschreiber von Barack Obama das «Yes, we can» miterfunden und gewährt Einblicke in die Entstehung der Rede. Jill Abramson, damals Chefredakteurin der «New York Times», beschreibt die Hoffnungen, die mit der Wahl Obamas verbunden waren.

Mit dem Text der Rede und der daraus folgenden Politik setzen sich auch der ehemalige Black-Panther-Aktivist und Filmemacher Jamal Joseph, der Bestsellerautor George Packer («Die Abwicklung»), der in Stanford lehrende Literaturwissenschaftler Hans-Ulrich Gumbrecht, der Harvard-Soziologe Lawrence Bobo und die Journalistin Dani McClain auseinander. Kurz nach der Wahl von Donald Trump zum neuen Präsidenten nehmen sie Barack Obama beim Wort und fragen: Was ist aus dieser Rede geworden? (SRF/mc/pg)

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