ZKO eröffnet neue Saison mit Daniel Hope und Katja Riemann

ZKO eröffnet neue Saison mit Daniel Hope und Katja Riemann
Schauspielerin Katja Riemann. (Foto:Mathias Bothor)

Zürich – Das Zürcher Kammerorchester (ZKO) startet am 31. Oktober in die zweite Saison unter der künstlerischen Leitung von Daniel Hope. Er versteht es wie kein Zweiter, Brücken zwischen Genres und Generationen zu schlagen und das widerspiegelt sich auch im neuen Programm: Zur Saisoneröffnung kommt die gefragte deutsche Schauspielerin Katja Riemann nach Zürich und verknüpft klassische Musik mit Literatur.

Während in den letzten Jahren stets ein «Artist in Residence» verpflichtet wurde, stellt das ZKO in der Saison 2017/18 die Kunst selbst in den Mittelpunkt. Mit «Art is in Residence» schafft das ZKO eine Symbiose von klassischer Musik mit den unterschiedlichsten Kunstformen von Malerei, Fotografie oder Tanz bis zu Action-Painting und Video-Mapping. Zur grossen Saisoneröffnung kommt keine Geringere als die deutsche Ausnahmekünstlerin Katja Riemann nach Zürich.

Mozarts Kompositionen vom Leben inspiriert
Wie die Welt, das Wort und die Musik bei Mozart zusammenhängen, steht im Vordergrund des Eröffnungskonzerts mit Daniel Hope an der Geige, Lawrence Power an der Viola und dem ZKO mit Willi Zimmermann als Konzertmeister. Im Rahmen von «Art is in Residence» liest Katja Riemann aus Mozarts Briefen, die Einblicke in die musikalische Ästhetik des Komponisten und in dessen alltägliches Leben gewähren.

Katja Riemann zählt zu den vielseitigsten Charakterschauspielerinnen Deutschlands, zu sehen beispielsweise in der Literaturverfilmung von Bernhard Schlinks «Das Wochenende», an der Seite von Til Schweiger in «Der bewegte Mann» oder als Schulleiterin in «Fack ju Göhte». Viel Herzblut steckt sie auch immer wieder in die Kombination von Musik und Literatur. So las sie Briefe von Felix Mendelssohn und war im Nürnberger Gerichtsraum 600 zusammen mit dem Menschenrechtsanwalt Philippe Sands Teil dessen musikalischer Inszenierung «A Song of Good and Evil». (ZKO/mc/ps)

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