ZKO: Von Schubert bis Kurtág – mit Pierre-Laurent Aimard

Pierre-Laurent Aimard
Pierre-Laurent Aimard. (Foto: Marco Borggreve + DG)

Zürich – Pierre-Laurent Aimard spielt sich am Dienstag, 23. Mai 2017 einmal quer durch die Musikgeschichte. Nebst Beethovens bekannter Sonate «Appassionata» und Schuberts «Fantasie»-Sonate in G-Dur stehen Werke des Neutöners György Kurtág auf seinem Programm.

«In der Alten Musik haben wir den Kontakt mit der Entstehungszeit oft verloren, deshalb ist es sehr modern geworden, sich wieder mit den Quellen zu beschäftigen. In der zeitgenössischen Musik gibt es keine Interpretationsgeschichte, mit der wir uns herumschlagen müssen. Das hat den Vorteil, dass wir bei Komponisten wie Kurtág noch keine musikalischen Mythologien zu bekämpfen haben, wie sie sich bei Schumann oder Beethoven manifestiert haben.» Pierre-Laurent Aimard lädt am Dienstag, 23. Mai 2017 zu einer Reise durch die Musikgeschichte ein. Neben Schuberts Klaviersonate in G-Dur und Beethovens bekannter Sonate «Appassionata» spielt er Werke des Neutöners György Kurtág. Eines davon – «Passio sine nomine» – wurde Pierre-Laurent Aimard gar gewidmet.

Pierre-Laurent Aimard ist diesjähriger Preisträger des Ernst von Siemens Musikpreises. Pierre-Laurent Aimard sei «Lichtgestalt und internationale Schlüsselfigur im Musikleben unserer Zeit», heisst es in der Begründung der Stiftung. Aimard wird weiter beschrieben als «ein Pianist des Lichts und der Farben, der alles, was er spielt, klar und lebendig werden lässt». (ZKO/mc/ps)

Veranstaltungsinformationen
Dienstag, 23. Mai 2017, 19.30 Uhr
Tonhalle, Grosser Saal

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