Nicht die Verdichtung ist das Problem, sondern wie sie geplant wird
St. Gallen / Zürich – Die Schweiz ist mehrheitlich bereit für eine sinnhafte bauliche Verdichtung – aber mit regionalen Differenzen. Das zeigt die erstmalige Erhebung des Verdichtungsbarometers Schweiz 2026.
Die Akzeptanz von Verdichtung ist hoch in Städten, solide in Agglomerationen und deutlich zurückhaltender in ländlichen Regionen. Dabei gibt eine Mehrheit der Befragten an, in den letzten 12 Monaten im eigenen Umfeld konkrete Verdichtungsprojekte wahrgenommen zu haben. Allerdings: Über die Hälfte findet, dass Verdichtung „eher an den Menschen vorbei“ geplant wird und traut ihrer Stadt oder ihrer Gemeinde ein qualitativ hochstehendes Verdichten nicht zu. Der Verdichtungsbarometer Schweiz wurde von der Raumpioniere AG entwickelt. Der Verdichtungsbarometer ermittelt mittels Online-Befragung einmal im Jahr die Haltung der Schweizer Bevölkerung zur baulichen Verdichtung in der Schweiz.
Die Ergebnisse des Verdichtungsbarometers Schweiz 2026 stellen ein breit abgestütztes Stimmungsbild dar. Dabei zeigt sich: Die Schweizer Bevölkerung nimmt Verdichtung als Lebensrealität wahr. Und steht der Verdichtung grundsätzlich offen gegenüber. Die Akzeptanz ist vorhanden – aber die Bevölkerung will in die Verdichtungsentwicklung miteinbezogen werden. Der Verdichtungsbarometer Schweiz 2026 zeigt: Verdichtung an sich hat nicht unbedingt ein Akzeptanzproblem, in vielen Fällen aber der Prozess dahin.
„Verdichtung muss eine hohe Lebensqualität sicherstellen und den Bedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung gerecht werden“, sagt Atilla Färber, CEO der Raumpioniere AG. (mc/pg)
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