USA: Arbeitsmarktzahlen enttäuschen auf ganzer Linie
Die Veröffentlichung der Februar-Arbeitsmarktzahlen enttäuschte auf ganzer Linie und machte einen Grossteil des Optimismus aus dem Vormonat wieder zunichte. Die Kombination aus einem Rückgang der Beschäftigung im privaten Sektor, Abwärtsrevisionen und einer höheren Arbeitslosenquote ergibt ein eindeutig negatives Bild für den Arbeitsmarkt.
Von Jeff Schulze, Head of Economic and Market Strategy bei Clearbridge Investments
Diese Veröffentlichung zeigt, dass der Arbeitsmarkt weiterhin im Muster des Jahres 2025 mit schwacher Beschäftigungsdynamik verharrt. Die Beschäftigung ging im vergangenen Monat zurück – ebenso wurden die Daten für die beiden Vormonate nach unten revidiert. Die Arbeitslosenquote – die angesichts der Unsicherheit hinsichtlich des Arbeitskräfteangebots aufgrund des Rückgangs der Einwanderungsströme als wichtigster Datenpunkt gilt – stieg ebenfalls an.
Die Veröffentlichung bringt die Fed in eine Zwickmühle, da der Arbeitsmarkt weiterhin stagniert, aber der Inflationsdruck aufgrund der Ereignisse im Nahen Osten und der anhaltend stabilen Löhne, die heute Morgen 10 Basispunkte über den Erwartungen lagen, zunimmt. Der heutige Bericht ist für Risikoanlagen negativ, da er auf einen schwächeren Wirtschaftsausblick hindeutet, in einer Zeit, in der die Fed wahrscheinlich weiterhin abwartend bleiben wird. (Clearbridge/mc/hfu)