Findependent bringt eigene Säule 3a zu 0.29% p.a.

Findependent bringt eigene Säule 3a zu 0.29% p.a.
Matthias Bryner, Gründer und CEO von findependent (Bild: findependent, Moneycab)

Aarau – Das Wertpapierhaus Findependent bietet ab sofort eine eigene Säule 3a an. In der jährlichen Verwaltungsgebühr von 0.29% sind die Produktkosten der eingesetzten Fonds bereits enthalten. Damit ist das Angebot günstiger als jenes der etablierten digitalen 3a-Anbieter (0.39 bis 0.45%). Möglich macht dies eine eigene Vorsorgestiftung.

Ab sofort können Neukunden genauso wie die über 30’000 bestehenden Kundinnen ihre Säule 3a in wenigen Minuten direkt in der Findependent App eröffnen. Das bisherige Angebot von findependent im freien Vermögen wird so ergänzt und Kundinnen und Kunden führen beides in derselben App und aus einer Hand.

0.29%, Produktkosten inklusive
Für die Säule 3a wendet Findependent eine Verwaltungsgebühr von 0.29% pro Jahr an. Darin sind die Produktkosten der eingesetzten Indexfonds bereits enthalten. Da alle Fonds auf Schweizer Franken lauten, entstehen keine Wechselkurszuschläge. Auch Stempelsteuern und Börsenabgaben entfallen.

5 Anlagelösungen, 3 Fokusse, ab 1 Franken
Wie im freien Vermögen wählen Kunden aus fünf vordefinierten Anlagelösungen (Aktienanteil 20-99%, jeweils mit Fokus Standard, Schweiz oder Global) oder stellen ihre eigene Anlagelösung zusammen. Der Mindestanlagebetrag liegt bei 1 Franken.

Umgesetzt werden die Anlagelösungen mit Indexfonds von Swisscanto, dem Fondsanbieter der Zürcher Kantonalbank. Wo vorhanden, nutzt Findependent sogenannte IPF-Indexfonds, welche ausschliesslich Vorsorgeeinrichtungen zur Verfügung stehen und von ausländischen Quellensteuern befreit sind.

Eigene Stiftung statt Sammelstiftung
Statt sich in die Abhängigkeit einer bestehenden Sammelstiftung zu begeben, hat das Unternehmen aus Aarau die eigene «Findependent 3a Vorsorgestiftung» gegründet. So hat Findependent die Produkt- und Preisgestaltung sowie das Kundenerlebnis vollständig in der eigenen Hand.

«Mit der eigenen Stiftung können wir unsere 3a-Anlagelösungen zu einem radikal tiefen Preis anbieten, ohne Kompromisse bei der Qualität», sagt Matthias Bryner, Gründer und CEO von Findependent. «Gleichzeitig stellen wir sicher, dass Einzahlungen, Transfers und Auszahlungen für unsere Kundinnen gewohnt schnell und effizient abgewickelt werden. Ich bin überzeugt, dass diese Kombination am Markt sehr gut ankommen wird. Bis Ende 2027 streben wir 20’000 3a-Kunden an.» (mc/pg)

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