Jede siebte Person war 2025 im Haupterwerb selbstständig

Jede siebte Person war 2025 im Haupterwerb selbstständig
Selbständige arbeiten länger und leisten sich weniger Ferientage. (Foto: Adobe Stock)

Neuenburg – Im Jahr 2025 übte jede siebte erwerbstätige Person in der Schweiz eine selbstständige Tätigkeit aus. Sie arbeiten laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) länger und leisten sich weniger Ferientage.

Konkret waren laut einer am Dienstag veröffentlichten Publikation des BFS im Jahr 2025 in der Schweiz 4,886 Millionen Personen erwerbstätig. Davon gingen 681’000 oder 13,9 Prozent im Haupterwerb einer selbstständigen Tätigkeit nach.

Selbstständige arbeiten mehr
Bei einer Vollzeitstelle brachten es Selbstständigerwerbende gemäss den Auswertungen durchschnittlich auf eine Wochenarbeitszeit von 46,8 Stunden. Das sind 5,2 Stunden mehr als Arbeitnehmende mit einer vertragliche Arbeitszeit von 41,5 Stunden pro Woche.

Innerhalb der letzten zwanzig Jahre sei die Arbeitszeit der Selbstständigerwerbenden indes um 4,9 Stunden pro Woche zurückgegangen. Gemäss dem BFS betrug diese im Jahr 2005 noch 51,7 Wochenstunden.

Ausserdem sind Selbstständigerwerbende beim Thema Ferien zurückhaltender. Im Vollzeitpensum fielen im Schnitt 23,5 Ferientage im Jahr an und somit 2,9 Tage weniger als Arbeitnehmende mit 26,4 Tage.

Selbstständigerwerbende sind älter
Wer auf eigene Rechnung arbeitet, ist zudem im Durchschnitt älter als der restliche Teil der arbeitenden Bevölkerung. Selbstständigerwerbende sind im Schnitt 49,6 Jahre alt, während Arbeitnehmende auf ein Durchschnittsalter von 41,3 Jahre kommen.

In der Landwirtschaft sind selbständige Personen am stärksten vertreten. Das BFS registrierte im Wirtschaftszweig «Land- und Forstwirtschaft» mit 42,1 Prozent den höchsten Anteil an Selbstständigerwerbenden, gefolgt von den Branchen «Erbringung von sonstigen Dienstleistungen» (28,0%) sowie «freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen» (24,8%).

Deutlich weniger verbreitet war die selbstständige Erwerbstätigkeit in den Wirtschaftszweigen «Erziehung und Unterricht» (5,5%), «Kredit- und Versicherungsdienstleistungen» (6,0%) sowie «Verkehr und Lagerei» (7,7%). (awp/mc/ps)

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