Bei teurerem Franken erneut über die Bücher

Alexander Hagemann
Alexander Hagemann wird neuer CEO bei Cicor. (Foto: Schaffner)

Schaffner-CEO Alexander Hagemann.

Luterbach – Der Komponentenhersteller Schaffner hat aufgrund der Frankenstärke die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. «Wir sind im revidierten Ausblick von einem Wechselkurs zum Euro auf dem Niveau von ungefähr 1,20 CHF ausgegangen. Wenn sich der Franken nochmals markant verteuern sollte und in Richtung der Parität zum Euro gehen würde, dann müssten wir erneut über die Bücher gehen», erklärte CEO Alexander Hagemann gegenüber «Finanz und Wirtschaft».

Das organische Wachstumspotenzial der Gruppe in Lokalwährungen sei unverändert gross, erklärte Hagemann weiter. «Wir haben eine gute Position im Eisenbahnwachstumsmarkt China. Langfristig sind zudem auch in den Märkten erneuerbare Energie, effiziente Motorsteuerungen und Elektromobilität die Perspektiven nach wie vor sehr günstig.» Davon profitiere Schaffner.

Zukäufe in Nordamerika geplant
Nach wie vor strebt Schaffner Zukäufe in Nordamerika an. Dort eine Präsenz zu halten sei heute doppelt attraktiv, ist Hagemann überzeugt. «Zum einen sind die USA als Produktionsstandort aufgrund des schwachen Dollars wieder sehr interessant geworden, zum anderen würde uns im Moment bei der Finanzierung des Kaufpreises für einmal die aktuelle Frankenstärke zu gute kommen.» (awp/mc/pg)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.