EPFL forscht an Sensor für Früherkennung von Coronaviren

Forschung
(Pixabay)

Lausanne – Forscher der ETH Lausanne arbeiten an der Entwicklung eines kleinen, tragbaren Geräts zur Früherkennung von Coronaviren auf Flughäfen, Bahnhöfen und ähnlichen Orten. Ein hochempfindlicher Biosensor soll es ermöglichen, auf den Einsatz von teuren Labortests zu verzichten.

Ein solches Gerät würde auch den Bedarf an hochentwickelten Analysegeräten und Fachpersonal verringern, teilte die ETH Lausanne am Freitag mit. Das interdisziplinäre Projekt wird von der EPFL-Professorin Sandrine Gerber geleitet. Ebenfalls beteiligt sind Igor Stefanini von der Fachhochschule der italienischen Schweiz und Francesco Bertoni von der Universität der italienischen Schweiz. Das Projekt wird mit rund einer Million Franken vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt.

Serologische Profilerstellung
Ein zweites EPFL-Projekt, das vom SNF einen Betrag in gleicher Höhe erhält, forscht an der serologischen Profilerstellung. Sebastian Maerkls Labor für die Charakterisierung biologischer Netzwerke wird ein gross angelegtes serologisches Profil von Covid-19 unter Verwendung von mikrofluidischen immunologischen Nano-Assays mit hohem Durchsatz erstellen. Die Forschung wird in Zusammenarbeit mit dem Team von Professor Isabella Eckerle vom Universitätsspital Genf (HUG) durchgeführt.

Diese beiden Forschungsprojekte sind Teil von 28 Projekten, die vom SNF mit insgesamt 18,6 Millionen Franken unterstützt werden. Das SNF-Programm zu Covid-19 wurde Ende April gestartet und ist auf zwei Jahre angelegt. (awp/mc/pg)

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