EPFL geht neue Wege in der Talentförderung

EPFL geht neue Wege in der Talentförderung
EPFL-Campus. (© EPFL - Alain Herzog)

Lausanne – Die École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) startet zum 50-Jahr-Jubiläum ihre erste Fundraising-Kampagne. Mit dem Talentförderungsprogramm «50-Fifty» investiert sie gemeinsam mit Donatoren in das Kapital der Hochschule und des Schweizer Innovationsplatzes: exzellente Talente.

Was haben Logitech-Gründer Daniel Borel und Astronaut Claude Nicollier gemeinsam? Beide haben an der EPFL studiert. «Die besten Studierenden tragen am meisten zum Erfolg unserer Hochschule bei: Nach dem Studium werden sie herausragende Forscher, Startup-Gründerinnen und Produktentwickler – auf allen Kontinenten», betont Pierre Vandergheynst, Vize-Präsident der Lehre an der EPFL und Vorsitzender der Kampagne, die Bedeutung herausragender Talente für die Universität.

Um solchen Talenten beste Bedingungen zu bieten, betreibt die EPFL mit der 50-Fifty-Kampagne neu Fundraising bei Unternehmen, Stiftungen und privaten Gönnern und fördert damit exzellente Studierende auf den drei Stufen Bachelor, Master und Doktorat. «Die Förderung erlaubt es herausragenden Studierenden, sich vollumfänglich auf ihr Studium zu fokussieren und sichert damit die Spitzenleistungen der EPFL langfristig», beschreibt Vandergheynst den Zweck der Kampagne.

Für die Förderungsmittel können sich herausragende Studierende in einem mehrstufigen Verfahren bewerben. Die besten Bachelor-Studierenden erhalten 10‘000 Franken. Auf Masterstufe beträgt die Unterstützung 32’000 Franken. Mit einem neuen Business-Training fördert die EPFL in einem Pilot 30 Doktorierende während drei Jahren in unternehmerischem Denken, Führung und Projektmanagement. «Die Talentförderung macht unsere Studierenden noch gefragter – in der Industrie und in der Forschung», so Vandergheynst.

Talentförderung nach angelsächsischem Vorbild
Das Förderungsprogramm im Rahmen der 50-Fifty-Kampagne finanziert die EPFL nach angelsächsischem Vorbild mittels Fundraisings. «Unternehmen, ehemalige Studierende und Philanthropen unterstützen mit ihren Beiträgen gezielt Studentinnen und Studenten und tragen gleichzeitig dazu bei, die EPFL als Schmiede aussergewöhnlicher Talente zu stärken und der hohen Nachfrage nach Nachwuchstalenten nachzukommen. Donatorinnen und Donatoren jeglicher Couleur können direkt, rasch und wirksam einen wichtigen Beitrag leisten.», erläutert Nathalie Fontana, Direktorin für Philanthropie der der EPFL.

Hochdotiertes Ambassadoren-Board
Wie wichtig die gezielte Förderung herausragender Talente für die EPFL ist, unterstreichen bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Forschung, indem sie sich als Ambassdoren für die Kampagne einsetzen: Diane Bernard-Bruls, Déborah Heintze, Thierry Lombard, Philippe Petitpierre und Silvio Napoli. «Ich habe selbst an der EPFL studiert und weiss, dass der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere bereits in der Ausbildungsphase gelegt wird. Mit der 50-Fifty-Kampagne will die EPFL noch mehr talentierten jungen Menschen die Möglichkeit bieten, ihre Karrieren zu entwickeln. Gleichzeitig stärkt die EPFL damit ihren Ruf als Bildungsinstitut für Zukunftstechnologien. Deshalb engagiere ich mich für dieses Programm», so Silvio Napoli, EPFL-Alumnus und Präsident des Verwaltungsrats von Schindler. (EPFL/mc/ps)

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