Gamer schlafen pro Nacht 100 Minuten weniger

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Gaming: Absatz hinkt trotz Beliebtheit hinterher.

Gaming: Schlaf leidet darunter.

Washington – Nutzer von Videospielen verzichten eher auf Schlaf als darauf, weiterzuspielen, wie eine Studie der American Academy of Sleep Medicine ergeben hat. Durchschnittlich gehen Spieler an 36 Prozent der Abende, die sie mit ihren Games verbringen, später ins Bett. Im Durchschnitt spielten die Studienteilnehmer an 4,6 Abenden pro Woche. Dadurch verzögerte sich das Schlafengehen um 101 Minuten.

Hinweise auf Suchtverhalten
Laut Forschungsleiterin Brandy M. Roane vom University of North Texas Health Science Center liefert die aktuelle Analyse Einblicke zu den Faktoren, die die Entscheidung mitbestimmen, ob sich eine Person für ausreichend Schlaf entscheidet. „Unsere Daten zeigen, dass Videospiele ein wichtiger Faktor sind. Sie führen bei 67 Prozent der Spieler zu versäumtem Schlaf“, so Roane. Zusätzlich wiesen die von den Spielern für ihre Entscheidung angegebenen Gründe für den Schlafverzicht auf ein Suchtverhalten hin.

Für die aktuelle wissenschaftliche Untersuchung wurden die Ergebnisse von Online-Umfragen mit 963 Spielern ausgewertet. Die US-Amerikaner waren durchschnittlich 28,7 Jahre alt und hatten in der vergangenen Woche zumindest einmal gespielt. Es wurden Fragen nach der Demografie, den Spielekonsolen, den Genres der Spiele, der Häufigkeit und der Dauer des Spielens gestellt. Die neuen Forschungsergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin „SLEEP“ veröffentlicht.(pte/mc/ps)

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