Geschäftsreisen 2013: Aufstrebende Märkte als Zugpferd für die Branche

Reisen

Zürich – Die eher skeptischen Wirtschaftsaussichten als Folge der Schuldenkrise in Europa, die schleppende Haushaltsanierung in den USA und die politischen Unsicherheiten im Nahen Osten schlagen sich in der Erwartungshaltung für das Geschäftsreise-Aufkommen in den derzeit führenden und etablierten Märkten im neuen Jahr nieder.

2101 Reiseverantwortliche aus 24 Ländern rechnen sowohl bei den Gesamtausgaben (39 % statt 40 %) als auch bei der Anzahl der Reisen (32 % statt 35 %) mit einem leichten Rückgang. Diese Abweichungen gegenüber den positiveren Einschätzungen für die beiden Vorjahre ergab die jüngste Umfrage von AirPlus, einem führenden internationalen Anbieter von Lösungen für das Business Travel Management.

Reisekosten steigen an
Entsprechend der positiveren Wirtschaftsaussichten für die BRICs-Staaten und der aufstrebenden Märkte erwarten die befragten Travel Manager die Wachstumsimpulse für das globale Geschäftsreisegeschäft aus diesen Regionen. Einig ist sich die Branche, dass die Reisekosten, trotz eines leichten Rückgangs der Anzahl an Reisen, auch im neuen Jahr ansteigen. Durch die differenziertere Preisgestaltung der Fluggesellschaften, wie Gebühren für zusätzliches Gepäck, mehr Beinfreiheit oder bevorzugte Sitzplätze, steigen die Flugpreise an.

Und auch Hotels führen – zusätzlich zur Zimmerrate – Extrakosten ein. So zum Beispiel für Wi-Fi-Nutzung, die Nutzung von Fitness-und Wellnessbereichen oder präferierte Check-in / Check-Out-Zeiten. (AirPlus International/mc/pg)

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