«Juice»: Die Reise zum Jupiter hat begonnen

«Juice»: Die Reise zum Jupiter hat begonnen
Die Juice-Raumsonde ist zu ihrer achtjährigen Reise zum Jupiter aufgebrochen. (Foto: ESA)

Bern – Es hat geklappt: Am Freitag um 14:14 Uhr hob die Ariane 5-Rakete mit der Juice-Raumsonde vom Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guyana, ab. Nun beginnt die mehr als achtjährige Anreise zum Jupiter-System, wo die Weltraummission mit Technologie der Universität Bern unter anderem bei drei Eismonden nach Spuren von Leben suchen wird. Die Erleichterung über den geglückten Start am Public-Viewing-Anlass an der Universität Bern war gross.

Der geplante Raketenstart am Donnerstag war aufgrund des schlechten Wetters am Weltraumbahnhof in Kourou und der Gefahr eines Blitzeinschlags um einen Tag verschoben worden. Beim zweiten Versuch verlief alles nach Plan. Um 14:14 Uhr MESZ hob die Ariane 5-Rakete ab und beförderte seine Fracht, die Weltraumsonde Juice der europäischen Weltraumorganisation ESA, in den Weltraum.

Um 15:33 Uhr MESZ Uhr erfolgte die Bestätigung der ESA, dass die Abtrennung der Raumsonde von der Rakete erfolgreich war und sich die Solarpanels, welche die Sonde mit Energie versorgen, wunschgemäss entfaltet wurden. Nun begibt sich Juice auf die achtjährige Reise zum Jupitersystem. Dort wird Juice den grössten Planeten unseres Sonnensystems und drei seiner über 80 Monde erforschen: die Eismonde Ganymed, Kallisto und Europa. An Bord von Juice befinden sich zehn wissenschaftliche Instrumente. Die Universität Bern trägt das Massenspektrometer NIM (welches Teil des Particle Environment Package PEP ist) zur Mission bei und ist an zwei weiteren Instrumenten beteiligt: Dem Submillimeter Wave Instrument SWI und dem Laser Altimeter GALA. (Universität Bern/mc/pg)

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