Klimakrise: Sonnenschutz im All

Klimakrise: Sonnenschutz im All

Ein Schwarm von Raumsonden soll kühlen helfen, falls die Menschen sich in der Klimakrise einst Zeit erkaufen müssen.

In weiter Ferne von der Erde, anderthalb Millionen Kilometer in direkter Linie Richtung Sonne, liegt im Weltall ein Ort seltener Balance. Er heisst Lagrange-Punkt und ist nach einem italienischen Astronomen des 18. Jahrhunderts benannt, der berechnet hatte: Dort heben sich die Anziehungskräfte des Planeten und seines viel weiter entfernten Sterns auf. Deswegen haben Wissenschaftler an diesem Punkt im 20. Jahrhundert mehrere Raumsonden positioniert. Und im 21. Jahrhundert könnte er Bedeutung weit über die Forschung hinaus erlangen.

Sollte die Klimakrise eskalieren und die Menschheit sich nicht mehr anders zu helfen wissen, dann könnte dort eine grosse Flotte kleiner Raumsonden riesige Schirme aus superdünner Folie entfalten und damit knapp zwei Prozent des einfallenden Sonnenlichts abhalten. Das wäre gerade genug, um die Aufheizung der Erde auszugleichen. Ein kosmischer Sonnenschirm als Notfallplan: Das ist, Stand heute, ziemlich unrealistisch. Trotzdem denken in Bremen Ingenieure darüber nach – oder deswegen.

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