Martullo-Blocher, Tinggren, Stahlmann & Co.: Die besten CEO der Schweiz

Magdalena Martullo-Blocher

Unter den Gewinnern: Ems-Chefin Magdalena Martullo-Blocher.

Zürich – Die «Handelszeitung» hat zusammen mit dem Research-Unternehmen Obermatt die besten Firmenchefs börsenkotierter Schweizer Unternehmen ausgezeichnet. Zu den Gewinnern zählt, wer in seiner Vergleichsgruppe hinsichtlich der Aktienrendite (Total Shareholder Return, TSR) oder der Gewinnentwicklung vor Abzug der Steuern (EBITDA) über ein und drei Jahre am besten abgeschnitten hat.

Bei den grossen Schweizer Unternehmen, die jährlich mehr als zwei Milliarden Franken Umsatz generieren, haben sich etwa Julián Díaz, Chef des Reise-Detaillisten Dufry, Sulzer-Chef Klaus Stahlmann und Jürgen Tinggren vom Aufzughersteller Schindler in ihrer Vergleichsgruppe am besten geschlagen. Bei den mittelgrossen Firmen zählen Ems-Chemie-Chefin Magdalena Martullo-Blocher, Marco Syfrig vom Elektronikanbieter Burkhalter, Sonova-Chef Lukas Braunschweiler sowie Thomas Seiler, Geschäftsführer des Computer-Chips-Hersteller u-blox, zu den Gewinnern. In der Finanzgruppe haben u. a. die Leistungen des Partners-Group-Chefs Steffen Meister, des Swiss-Life-Lenkers Bruno Pfister und des Geschäftsführers der Bank Coop, Andreas Waespi, überzeugt.

Leistungsvergleich
Die Gewinner in den drei Kategorien haben mit ihrer Leistung mindestens die Hälfte der Berufskollegen ihrer Vergleichsgruppe geschlagen. Beim Aufzughersteller Schindler beispielsweise hat Firmenchef Jürgen Tinggren über drei Jahre gemessen eine bessere Aktienrendite (TSR) als 15 der insgesamt 19-köpfigen Peer-Gruppe erzielt. Lukas Braunschweiler hat mit dem Hörgerätehersteller Sonova den Turnaround geschafft und auf der operativen Ebene (EBITDA) 28 der 33 Peers überboten. In der Finanzkategorie hat etwa Steffen Meister mit seinem Unternehmen Partners Group über die letzten drei Jahren auf operativer (EBITDA) und finanzieller Ebene (TSR) 32 resp. 39 der 52 Mitbewerbern mit seiner Leistung geschlagen.

Objektive Messung
Die Methodik zeichnet sich durch ihre Objektivität aus. Sie bewertet die Leistung der CEO immer nur in einer Peer-Gruppe vergleichbarer Unternehmen, die in regionaler und auch weltweiter Konkurrenz zur beurteilten Firma stehen. Je mehr Peers ein Firmenchef schlägt, desto höher steigt er im CEO-Ranking. (Handelszeitung/ots/mc/ps)

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