Peinlich, peinlich! Wie man sich auf der Weihnachtsfeier garantiert daneben benimmt

Peinlich, peinlich! Wie man sich auf der Weihnachtsfeier garantiert daneben benimmt
(Foto: karriere.at)

Linz (A) – Wer stänkert, fliegt raus! Dieses Motto gilt nicht nur in der Disko, sondern auch auf der Weihnachtsfeier. Ein Online-Stimmungsbild unter karriere.at-Usern ergab nämlich, dass die meisten Arbeitnehmer und Unternehmensvertreter Aggression und Pöbeleien als absolutes Party-No-Go sehen. Aber auch der berüchtigte „Filmriss“ durch zu viel Alkohol sollte vermieden werden.

„Weihnachtsfeier-Fails: Was ist das absolute No-Go?“ Diese Frage beantworteten 428 User auf Arbeitgeberseite per Online-Voting. Die Mehrheit (44 Prozent) sagt, dass Aggression und Pöbeleien auf der Party nichts verloren haben. Jeder dritte Umfrageteilnehmer (34 Prozent) findet, dass Alk-Abstürze von Kollegen verzichtbar sind. Jeder Sechste (16 Prozent) hält das amouröse „Pantscherl“ unter Kollegen für den Gipfel der Peinlichkeit auf der Weihnachtsfeier. Nur 6 Prozent gehen mit dem Motto „Peinlich gibt’s nicht!“ feiern.

Noch entschiedener sprechen sich Unternehmensvertreter – also meist die Veranstalter der Weihnachtsfeier – gegen aggressives Verhalten aus: 61 Prozent der 153 Umfrageteilnehmer auf Management- bzw. HR-Seite zeigen für Pöbeleien null Toleranz. Erst mit deutlichem Abstand folgen die Antwortmöglichkeiten „Filmriss total“ (17 Prozent) oder „plötzlich ausgelebte Zuneigung unter Kollegen“ (13 Prozent). Nur neun Prozent der Befragten sprechen sich für das Feiern ohne Bremse aus.

Anwesenheitspflicht lässt Frust wachsen
„Die jährliche Weihnachtsfeier ist für Arbeitgeber die beste Möglichkeit, sich bei Mitarbeitern zu bedanken. Aggression und Pöbeleien trüben dabei die Stimmung natürlich ungemein“, kommentiert Jürgen Smid, geschäftsführender Gesellschafter von karriere.at das Umfrageergebnis. Gerade wenn das Klima im Unternehmen beeinträchtigt ist, kann eine Weihnachtsfeier mit Anwesenheitspflicht für die Mitarbeiter sogar kontraproduktiv sein, ist Smid überzeugt: „Mitarbeiter, die bereits frustriert zur Feier erscheinen, haben selbst keinen Spass und tragen meist auch wenig zur allgemeinen guten Stimmung bei. Eine Weihnachtsfeier bietet im Idealfall einen Rahmen für einen gemeinsamen und ungezwungenen Jahresabschluss unter Kollegen in angenehmer Atmosphäre.“

Grafik 1 –  Arbeitnehmer:

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Grafik 2 – Unternehmensvertreter:

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Weiterführender Artikel im karriere.blog:
http://www.karriere.at/blog/weihnachtsfeier-knigge.html

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