Servicequalität auf dem Prüfstand – Bergbahnen Meiringen-Hasliberg und bzi Interlaken ziehen an einem Strang

Servicequalität auf dem Prüfstand – Bergbahnen Meiringen-Hasliberg und bzi Interlaken ziehen an einem Strang

Servicequalität auf dem Prüfstand – Bergbahnen Meiringen-Hasliberg und bzi Interlaken ziehen an einem Strang
Studierende mit Hanspeter Wenger, Bergbahnen Meiringen-Hasliberg, und Dozentin Daniela Hubert Schläppi (rechts). (Foto: bzi)

Meiringen – Am 11. Januar 2019 besuchten die Teilnehmerinnen des Lehrgangs Gästebetreuer im Tourismus des bzi Interlaken das Wintersportgebiet Meiringen-Hasliberg. Dabei ging es jedoch nicht in erster Linie um einen Klassenausflug. Die Studierenden analysierten verschiedene Serviceabläufe der Bergbahnen Meiringen-Hasliberg.

Win-Win Situation
Von einer Win-win Situation spricht auch Hanspeter Wenger von den Bergbahnen Meiringen-Hasliberg. «Als die Anfrage vom bzi Interlaken an uns gestellt wurde, ob wir für einen Mystery-Check zur Verfügung stehen, mussten wir nicht lange überlegen. Servicequalität ist für unser Unternehmen ein sehr wichtiger Aspekt, den es ständig zu überprüfen und optimieren gilt. Wenn dabei auch die Teilnehmenden des Lehrgangs ihre Praxiserfahrungen sammeln können, ist dies für beide Seiten ein Gewinn.»

Die Studierenden nehmen alles unter die Lupe
Nach einem individuell ausgearbeiteten Kriterienkatalog beobachteten und überprüften die Studierenden die einzelnen Servicephasen. Aus Sicht des Gastes wurde zum Beispiel der Ticketkauf an der Kasse überprüft, die Freundlichkeit der Gondelchauffeure, die Sauberkeit in den Gondeln, die Schlittenvermietung und natürlich durfte auch ein Besuch im Bergrestaurant nicht fehlen. Im Anschluss an den Besuch am Hasliberg, fassten die Studierenden ihre Ergebnisse zusammen, um diese zusammen mit einer Handlungsempfehlung an die Bergbahnen Meiringen-Hasliberg zu übergeben. «Es ist super, dass wir den Mystery-Check nicht nur in der Theorie besprechen, sondern an einem konkreten Beispiel in der Praxis durchführen können. Zudem lernen wir einen weiteren Touristischen Leistungsträger mit allen seinen Angeboten kennen.» berichtet Daniela Steiner, Teilnehmerin des Lehrgangs Gästebetreuer im Tourismus.

Praxistransfer – eine spannende Unterrichtsmethode
Statt nur im Schulzimmer zu sitzen, nutzen die Dozierenden des Lehrgangs oft das Berner Oberland mit seinen touristischen Angeboten als erweitertes Klassenzimmer. Der Standort Interlaken bietet sich für die Austragung eines solchen Lehrgangs an, wir haben die gesamte Palette des Tourismus vor der Tür. «Wir müssen nur hinausgehen und die Augen und Ohren offenhalten.» so Daniela Hubert Schläppi, Lehrgangsleiterin.

Die Angehenden Gästebetreuer im Tourismus mit eidgenössischem Fachausweis für die Bedürfnisse der Gäste sensibilisieren
«Die Abläufe in einem Unternehmen aus Sicht des Gastes bewusst zu erleben und zu analysieren hilft den Studierenden auch in ihrem beruflichen Alltag. Sie werden auf die Bedürfnisse der Gäste sensibilisiert.»

Es ist uns ein Anliegen, den Studierenden viel Know-how zu vermitteln. So sind sie nach Abschluss ihrer einjährigen Ausbildung wertvolle, gut ausgebildete Mitarbeiter und tragen zur Steigerung der Servicequalität in den Unternehmen bei. (bzi Interlaken/mc/ps)

Bildungszentrum Interlaken (bzi)

Bergbahnen Meiringen-Hasliberg

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