sgv: Chance für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf verpasst

Hans-Ulrich Bigler
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Eine Stellungnahme des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv:

Bern – Der Schweizerische Gewerbeverband sgv bedauert, dass der Souverän der Neid-Polemik der Linken gefolgt ist und die Erhöhung der Kinderabzüge abge­lehnt hat. Die Vorlage wäre ein erster wichtiger Schritt in Richtung bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewesen. Der sgv fordert vom Bundes­rat rasche Lösungsvorschläge für die Einführung einer Individual­be­steuerung.

Gut qualifizierte Mütter sind als Fachkräfte für die KMU unersetzlich. Gerade KMU können es sich nicht leisten qualifizierte Frauen bei Mutterschaft längerfristig zu verlieren. Gleichzeitig profitieren Frauen ihrerseits von den flexiblen Strukturen und flachen Hierarchien in KMU. KMU und Frauen sind ein erfolgreiches Gespann. Der sgv setzt sich deshalb mit voller Überzeugung für Förderung und Entlastung der Frauen und Mütter ein.

Die Vorlage zu den Kinderabzügen wäre ein erster Schritt in Richtung bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewesen. Die Entlastung der Familien des Mittelstandes muss an die Hand genommen werden. Der sgv fordert vom Bundesrat rasche Lösungsansätze zur Individualbesteuerung damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf endlich spürbar erhöht wird. Lösungen und keine Verhinderungs- und Neid-Politik sind jetzt gefragt. (sgv/mc/ps)

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